Die verwittwete Gräfin Anna Margaretha zu Limburg-Bronckhorst-Styrum und deren Sohn Graf Moritz verpachten gegen empfangene 200 Rt. den Eheleuten Gotzen Stahlhacke und Margaretha ein Stück Land aus dem Altenhofe zu Mülheim auf 14 Jahre, unter Ausbedingung des Rückkaufs bei halbjährlicher Kündigungsfrist mit 400 Rt. G. 1657, am 7. Monats Novembris. (Auf der Rückseite eine Bescheinigung der Gräfin Maria Bernardine zu Limburg-Styrum d. d. 1679, in Maio, des Inhalts, daß Gotzen Stahlhacke im Jahre 1672 zu den 200 Rt. noch mehrere 150 Rt. vorgeschossen an die Eheleute Hermann und Elsken Mollinghoff für 325 Rt. übertragen. Am 11. September 1760 erst wurde die Vertheilung seitens der Styrumschen Rente mit 450 Rt. eingelöst).
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Die verwittwete Gräfin Anna Margaretha zu Limburg-Bronckhorst-Styrum und deren Sohn Graf Moritz verpachten gegen empfangene 200 Rt. den Eheleuten Gotzen Stahlhacke und Margaretha ein Stück Land aus dem Altenhofe zu Mülheim auf 14 Jahre, unter Ausbedingung des Rückkaufs bei halbjährlicher Kündigungsfrist mit 400 Rt. G. 1657, am 7. Monats Novembris. (Auf der Rückseite eine Bescheinigung der Gräfin Maria Bernardine zu Limburg-Styrum d. d. 1679, in Maio, des Inhalts, daß Gotzen Stahlhacke im Jahre 1672 zu den 200 Rt. noch mehrere 150 Rt. vorgeschossen an die Eheleute Hermann und Elsken Mollinghoff für 325 Rt. übertragen. Am 11. September 1760 erst wurde die Vertheilung seitens der Styrumschen Rente mit 450 Rt. eingelöst).
AA 0618, 171
AA 0618 Herrschaft Styrum, Urkunden
Herrschaft Styrum, Urkunden >> 1. Urkunden
1657 November 7
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:47 MESZ