Kurfürst Georg Friedrich von Mainz belehnt die Landgrafen Wilhelm V. von Hessen-Kassel und Georg II. von Hessen-Darmstadt zugleich wegen ihrer Brü...
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A 4, 133
A 4 Passivlehen (Lehnsbriefe für Hessen-Darmstadt und Rechtsvorgänger)
Passivlehen (Lehnsbriefe für Hessen-Darmstadt und Rechtsvorgänger) >> Urkunden
Mainz 1628 Juni 19
Hessen-Darmstadt
Pergament mit Unterschrift des kurmainzischen Kanzlers Nikolaus Gereon und angehängtem Siegel in Holzkapsel.
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kurfürst Georg Friedrich von Mainz belehnt die Landgrafen Wilhelm V. von Hessen-Kassel und Georg II. von Hessen-Darmstadt zugleich wegen ihrer Brüder und Vettern Philipp und Friedrich der Ä., Hermann, Johann, Heinrich, Moritz der J., Friedrich der M., Friedrich der J., Christian, Ernst und Philipp der J. mit Schloss und Herrschaft Bickenbach samt Mannschaft, Behausung und Bauten, geist- und weltlichen Lehen samt Zubehör sowie dem Besitz der von Bickenbach und von Mansfeld im Dorf Alsbach und dem Zehnten Gernsheim, die der Schenk Asmus gekauft hatte.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung des Ausstellers.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung des Ausstellers.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
01.07.2025, 13:39 MESZ