Supplicationis Auseinandersetzung um Tabakhandel
Vollständigen Titel anzeigen
(1) 0812
Wismar F 38 (W F 1 n. 38)
Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803
Prozeßakten des Tribunals 1653-1803 >> 06. 1. Kläger F
(1689-1699) 21.12.1699-17.05.1700
Kläger: (2) Hermann Fischbeck und Hans Wittenborg, Tabakspinner zu Wismar
Beklagter: Kramerkompanie zu Wismar
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. Friedrich Anthon (A & P) Bekl.: Dr. Jacob Gerdes (A & P)
Fallbeschreibung: Kl. bitten um Bestätigung eines Ratsgerichtsurteils von 1698 über den Verkauf von Tabak in Wismar und wollen erreichen, daß Fremde außerhalb der Jahrmärkte keinen Tabak in die Stadt einführen dürfen, am 20.01.1700 erklären Bekl., daß sie Rat um Aufhebung des entsprechenden Urteils gebeten haben und bitten, Kl. mit ihrem Antrag abzuweisen. Am 14.05.1700 weist das Tribunal den Antrag der Kl. ab und verweist auf den noch anhängigen Ratsgerichtsprozeß.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1699-1700
Prozessbeilagen: (7) Ratsgerichtsurteile vom 23.02.1698 und 01.11.1699
Beklagter: Kramerkompanie zu Wismar
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. Friedrich Anthon (A & P) Bekl.: Dr. Jacob Gerdes (A & P)
Fallbeschreibung: Kl. bitten um Bestätigung eines Ratsgerichtsurteils von 1698 über den Verkauf von Tabak in Wismar und wollen erreichen, daß Fremde außerhalb der Jahrmärkte keinen Tabak in die Stadt einführen dürfen, am 20.01.1700 erklären Bekl., daß sie Rat um Aufhebung des entsprechenden Urteils gebeten haben und bitten, Kl. mit ihrem Antrag abzuweisen. Am 14.05.1700 weist das Tribunal den Antrag der Kl. ab und verweist auf den noch anhängigen Ratsgerichtsprozeß.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1699-1700
Prozessbeilagen: (7) Ratsgerichtsurteile vom 23.02.1698 und 01.11.1699
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ