Nachricht wegen des mit Chur-Hannover getroffenen Cartels und deshalb wieder ausgelieferten Deserteure
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Loculus X, Paket B Nr. 1-10
B 414 Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg
Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg >> 5. Regalia Maiora >> 5.4. Das Recht zu Kriegen, Frieden und Bündnisse zu machen
1691-1750
Enthaeltvermerke: enth.: 1) Rescriptum Celsissimi Principis Hermanni Werneri wegen zweier Chur-Hannoverscher Musketiere (Mousquetiers), namentlich Cordt Witten und Diederich Peinen von Pömpsen, welche beurlaubet aber über die Zeit ausgeblieben, um selber, falls sie zu Pömbsen vorhanden, in Arrest nehmen, und Zeigeren Sergeanten, da fern nicht gutwillig mitgehen würden, abfolgen zu lassen, 8. Febr. 1691; 2) Extract Cartels mit Chur-Hannover in Specie wegen der Kosten, 3. Juni 1729; 3) Rescriptum Consilii Intimi wegen verschiedener Hannoverschen Deserteure, um zur Folge des mit Chur-Hannover habenden Cartels auf solche zu invigilieren und selbige auf Betretungs-Fall arretieren zu lassen, 6. Mai 1742; 4) Mandatum Consilii Initimi einen Hannoverschen Deserteur entweder dem abgeschickten Hannoverschen Unteroffizier ausfolgen oder zur Paderbornischen Hauptwache senden zu lassen, 6. Mai 1742; 5) Rescriptum Consilii Intimi auf die in einer beigefügten Liste vermeldeten Chur-Hannoverschen Deserteure invigilieren und arretieren zu lassen, 15. Okt. 1743; 6) Bericht und Denunziation so hierauf vom Oberamt Dringenberg an den Geheimen Rat abgestattet, 9. Nov. 1743; 7) Vogt Stenner zur Driburg referiert wegen eines reclamierten Hannoverschen Deserteurs so aus Driburg bürtig sein solle, daß selbiger nicht aus zu fündigen, 18. Nov. 1744; 8) Mandatum Consilii Intimi wegen Arretierung eines bei der Witwe von Spigel [Spiegel] zu Bühne sich aufhaltenden Hannoverschen Deserteurs, 6. Juli 1745; 9) Rescriptum Consilii Initimi wegen glimpflich zu ergreifender 3 Hannoverscher Deserteure, 13. Mai 1747; 10) auf Ansuchen Herrn General-Majors von der Borch wird vom Hochfürstlichen Geheimen Rat dem Rentmeister Kersting zum Dringenberg anbefohlen, einen Hannoverschen Soldaten, aus Gehrden bürtig, arretieren und zu seinem Regiment abliefern zu lassen, 4. Febr. 1750
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Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:12 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
- Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg (Bestand)
- 5. Regalia Maiora (Gliederung)
- 5.4. Das Recht zu Kriegen, Frieden und Bündnisse zu machen (Gliederung)