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Prozess des Hermann Rumpf zu Venne wegen versuchter gewaltsamer Aneignung seiner Mühle, seines Zehnten und seines Gehölzes zu Oedingen im Herzogtum Westfalen durch den Junker Friedrich von Wilnsdorf, genannt Kolbe
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Prozess des Hermann Rumpf zu Venne wegen versuchter gewaltsamer Aneignung seiner Mühle, seines Zehnten und seines Gehölzes zu Oedingen im Herzogtum Westfalen durch den Junker Friedrich von Wilnsdorf, genannt Kolbe
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 19. Angelegenheiten des Adels >> 19.13. Familie von Kolbe zu Wilnsdorf
1557-1558, 1618, 1653
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Klagen des Hermann Rumpf zu Venne beim Kölner Erzbischof und Klageerwiderungen durch Friedrich von Wilnsdorf genannt Kolbe (1557-1558); Abhaltung eines Verhörtags in Siegen und Verhaftung des Friedrich von Wilnsdorf, genannt Kolbe, durch den Landdrosten von Westfalen (1557); Vermittlungen des Kölner Kurfürsten und Grafen zu Nassau-Dillenburg im Rechtsstreit zwischen Rumpf und Kolbe (1557-1558);. Verzeichnis der Begräbniskosten der Clara von Wilnsdorf genannt Kolbe, geborene von Selbach genannt Lohe, sowie der Anna Johanna von Wilnsdorf genannt Kolbe (1558); Klage des Junkers Friedrich von Wilnsdorf, genannt Kolbe, über Peter Honler zu Dillenburg wegen Beleidigung (1557). Enthält auch: Verzeichnis über die Anzahl der Pferde und Handarbeiter in den Dorfschaften des Haingerichts im Jahr 1652 (1653); Supplik des Junkers Johann von Wilnsdorf genannt Kolbe vom 18.03.1618 wegen des eventuellen Verkaufs des Hauses zu Wilnsdorf. Korrespondenten u.a.: Hermann Rumpf (Venne), Friedrich von Wilnsdorf genannt Kolbe, Landdrost Heinrich Schungell (Arnsberg), Kurfürst Anthon I. von Schaumburg (Köln), Wilhelm Graf zu Nassau-Dillenburg, Conrad Wilhelm von Selbach, Peter Honler (Dillenburg), Johann von Wilnsdorf genannt Kolbe.
42 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.