Porzellanpfeifenkopf mit einer Mensurszene der Tübinger Burschenschaft gegen das Corps Frankonia.
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UAT S 161/622
Schmidgall-Nr.: 116
UAT S 161/ Studentica-Sammlung Georg Schmidgall
Studentica-Sammlung Georg Schmidgall >> Pfeifenköpfe
um 1826
Beschreibung: Der Paukant der Burschenschaft trägt blaue Hose mit roten Streifen. Paukant und Sekundant haben rot-schwarz-rote Schlägerkörbe und schwarz-rote Mensurbinden, Paukhosen und weiße Pilzhüte. Frankenpaunkant und Sekundant grün-rot-grüne Schlägerkörbe und grün-rote Mensurbinden. Der Unparteiische trägt teutschen Rock und viereckige rote Mütze. Auf der linken Seite trägt der erste Zuschauer langen blauen Rock und blaue Hose mit roten Streifen, rote barettartige Mütze mit gelbem Vorstoß. Der zweite Zuschauer hat Frack, Kanonenstiefel, weiße Hose und grüne Mütze mit rotem Vorstoß. Der dritte Zuschauer trägt braunen Rock mit langen Schößen und grüne Mütze mit rotem Vorstoß. Auf der rechten Seite stehen ebenfalls drei Zuschauer, einer mit grünem Cerevis mit rotem Vorstoß, der zweite mit grüner Mütze und rotem Vorstoß, der dritte mit Cerevis wie der erste. Der Pfeifenkopf gehörte dem Franken v. Schütz, weshalb die Zuschauer meist in Frankenfarben auftreten und das Pauklokal hellgrün getüncht ist. Sehr schönes Stück.
Porzellan
Archivale
Art: Pfeifenkopf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ