Eberhard v. Balshofen und seine Söhne Simon und Martin bekunden, dass ihnen Graf Philipp v. Katzenelnbogen-D[armstadt] durch folgende Urkunde gest...
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B 3 Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft)
Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft) >> 1 Findbuch Demandt
1457 April 27
Ausfertigung Staatsarchiv Marburg, Katzenelnbogen. Rv. (15. Jh.): Balczhoeffen (ergänzt von einer anderen Hand des späten 15. Jh.): Eberhart v.... und sin sone. Mit beiden Signaturen; Undatiert Entwurf (ohne die Inserierte Urkunde), ebendort; Ausfertigung der Inserierten Urkunde Graf Philipps Staatsarchiv Darmstadt, Kraichgau, stark moderbeschädigt. Siegel ab; Kopie (15. Jh.) Staatsarchiv Koblenz, K. Mannbuch 181; Ziegenhainer Repertorium XIV fol. 168v.; Kasseler Rep. I S. 532
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geg. uf den mitwoichen nach dem sontage Quasimodogeniti 1457
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Eberhard v. Balshofen und seine Söhne Simon und Martin bekunden, dass ihnen Graf Philipp v. Katzenelnbogen-D[armstadt] durch folgende Urkunde gestattet hat, die Lehen, die ihr Vater vom Grafen empfangen hat, als Eigen und Erbe zu verkaufen: Graf Philipp v. Katzenelnbogen-D[armstadt] erlaubt Eberhard v. Balshöfen und dessen Söhnen Simon und Martin, alle Lehen, die sie vom Grafen in Gericht und Mark Kürnbach besitzen und die Eberhard bisher vom Grafen zu Lehen getragen hat, als Eigen und Erbe zu verkaufen. Die Aussteller geloben eidlich, beim Verkauf dieser Lehen das Geld dafür nicht an sich zu nehmen, sondern bei Diether v. Sickingen, [Pfalzgraf] Hofmeister, und nach seinem eventuellen Tode bei einem anderen, ihnen Bezeichneten so lange zu hinterlegen, bis sie dem Grafen andere Eigengüter im Werte von 600 Gulden zu Lehen aufgetragen und von ihm wiederempfangen haben
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel des.Ausstellers
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel Eberhards und Simons zugleich für ihren Bruder Martin.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Geg. [wie oben].
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 4969; Becker Archiv für Hessische Geschichte NF 4 (1907) S. 111
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Eberhard v. Balshofen und seine Söhne Simon und Martin bekunden, dass ihnen Graf Philipp v. Katzenelnbogen-D[armstadt] durch folgende Urkunde gestattet hat, die Lehen, die ihr Vater vom Grafen empfangen hat, als Eigen und Erbe zu verkaufen: Graf Philipp v. Katzenelnbogen-D[armstadt] erlaubt Eberhard v. Balshöfen und dessen Söhnen Simon und Martin, alle Lehen, die sie vom Grafen in Gericht und Mark Kürnbach besitzen und die Eberhard bisher vom Grafen zu Lehen getragen hat, als Eigen und Erbe zu verkaufen. Die Aussteller geloben eidlich, beim Verkauf dieser Lehen das Geld dafür nicht an sich zu nehmen, sondern bei Diether v. Sickingen, [Pfalzgraf] Hofmeister, und nach seinem eventuellen Tode bei einem anderen, ihnen Bezeichneten so lange zu hinterlegen, bis sie dem Grafen andere Eigengüter im Werte von 600 Gulden zu Lehen aufgetragen und von ihm wiederempfangen haben
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel des.Ausstellers
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel Eberhards und Simons zugleich für ihren Bruder Martin.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Geg. [wie oben].
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 4969; Becker Archiv für Hessische Geschichte NF 4 (1907) S. 111
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ