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Pfalzgräfin Sophie Agnes von Pfalz-Hilpoltstein geb. Landgräfin von Hessen-Darmstadt leistet nach ihrer Heirat mit Pfalzgraf Johann Friedrich von ...
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Urkunden des Großherzoglich-Hessischen Hauses >> 1601 - 1635
Darmstadt 1624 November 8
Hessen-Darmstadt
Pergamentlibell, mit den Unterschriften der Aussstellerin, des Pfalzgrafen, des Jörg Riedesel zu Eisenbach, des Dr. Anton Wolff, des Dr. Philipp Zorer und des Georg Christian von Buchholz sowie den fünf angehängten Siegeln
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Pfalzgräfin Sophie Agnes von Pfalz-Hilpoltstein geb. Landgräfin von Hessen-Darmstadt leistet nach ihrer Heirat mit Pfalzgraf Johann Friedrich von Pfalz-Hilpoltstein gemäß dem Brauch des Hauses Hessen Verzicht auf alle Ansprüche. - Pfalzgraf Johann Friedrich bekundet zu dem Verzicht seine Zustimmung. Unterschrifts- und Siegelankündigung des Pfalzgrafen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Unterschriftsankündigung der Ausstellerin. - Unterschrifts- und Siegelbitte an die anwesenden Räte als Zeugen. - Unterschrifts- und Siegelankündigung der Räte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.