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Pfarr- und Kirchenfabrikgüter: Generalakten, insbesondere Abschätzung der Pfarrdotalgüter aufgrund des Erlasses vom 7. März [1806]
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Enthaeltvermerke: Reklamation des Pfarrers Martin Meulenberg zu Süsterseel wegen Verlust des Zehnten; Kirche von St. Christoph in Köln; Ausbau von Kirchenfenstern aus der Kartause Xanten, der Birgittenkirche in Marienbaum und aus den Kölner Kirchen St. Apern, St. Cäcilien, Dominikaner; Gehaltsforderungen der reformierten Prediger, Professoren und Schullehrer in Krefeld, Moers und Vluyn; Reklamation der Kirchenvorsteher von Wanlo gegen den Verkauf von Ländereien; Reklamation der Kirchenvorsteher von (Mönchen-)Gladbach: gegen den Verkauf von Stiftungsgütern; Entwürfe zu Zirkularschreiben; Liste der mit der Abschätzung der Pfarrdotalgüter zu beauftragenden Personen (Dekret vom 7. März 1806); Berichte der Beauftragten über Schwierigkeiten bei der Abschätzung; Liste von Sukkursalen, deren Vikare vom Staat besoldet werden sollen (mit Namen und Dienstantrittsdaten, 1809); Übersicht über die von Pfarrverwesern gepachteten Güter, angelegt nach Domänenbüros (1811); Kirchenfabriken von Neuss und Weiden: Gesuche um Rückgabe von Stiftungsgütern und Legaten
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.