Moers,. Friedrich Wilhelm König in Preußen belehnt nach dem Tode seines Vaters den Freiherrn Jobst Wierich von Clout zu Lauersfort, Bloemersheim und Sollbrüggen mit dem Hausmannsgut (Husmansguth) bei Bloemersheim wie Jobst Wierich damit am 16. Mai 1703 belehnt worden war. Das Gut ist im moersischen Lehnregister unter Nr. 55 vermerkt und zu einem schwarbundigen Lehn mit 15 Goldgulden zu verhergeweiden. Der Belehnte leistet vor dem Moerser Drosten Borchard Wilhelm Freiherr von Kinsky, Herr zu Hollogne, und dem Landrentmeister Johann Wilhelm von Zelst als Statthalter den Lehnseid. - Zeugen: Francois Friedrich Freiherr von Kinsky und der Empfänger Theodorus Herlet. Ausf. Perg., Moersisches Lehnssiegel beschädigt, Unterschrift des von Zelst, Rückvermerk. Archiv von Pelden gen. Cloudt, Nr. 474
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Moers,. Friedrich Wilhelm König in Preußen belehnt nach dem Tode seines Vaters den Freiherrn Jobst Wierich von Clout zu Lauersfort, Bloemersheim und Sollbrüggen mit dem Hausmannsgut (Husmansguth) bei Bloemersheim wie Jobst Wierich damit am 16. Mai 1703 belehnt worden war. Das Gut ist im moersischen Lehnregister unter Nr. 55 vermerkt und zu einem schwarbundigen Lehn mit 15 Goldgulden zu verhergeweiden. Der Belehnte leistet vor dem Moerser Drosten Borchard Wilhelm Freiherr von Kinsky, Herr zu Hollogne, und dem Landrentmeister Johann Wilhelm von Zelst als Statthalter den Lehnseid. - Zeugen: Francois Friedrich Freiherr von Kinsky und der Empfänger Theodorus Herlet. Ausf. Perg., Moersisches Lehnssiegel beschädigt, Unterschrift des von Zelst, Rückvermerk. Archiv von Pelden gen. Cloudt, Nr. 474
U 474
A III 85 Von Pelden genannt Cloudt
Von Pelden genannt Cloudt >> Urkunden
1713 September 13
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:42 MEZ