Vor den Schöffen Johann von Dongraidt gen. Wetzell und Arnoldus Kreitfisch verkaufen die Eheleute Peter und Gertgen Im Steynhuyss, Bürger zu Neuss, dem alten Peter Im Steynhuys ihrem Stiefvater, geschworener Bote des weltlichen Gerichtes in Neuss, und Styngen, seiner Ehefrau ein Haus genannt das ''Steynhuyss'' auf der Oberstraße neben den Häusern des Johann Raedmecher und des Kylers Konvents. Weiter ein Haus auf der Oberstraße genannt ''Relen Koewen Huyss'' neben den Häusern des Peter Schomecher und der Kinder Holtbutgen. Sodann eine jährliche Erbrente von 30 Weisspfennigen aus 2 Morgen Land vor dem Niedertor am Kradepoill gelegen neben Land des Ratsmannes Rembold Kreitfisch und des Peter Standertz, vorn auf Land des Coyn Vaygts nach der Straße hinten auf Land des Johann Walraven zu Köln schießend.
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Vor den Schöffen Johann von Dongraidt gen. Wetzell und Arnoldus Kreitfisch verkaufen die Eheleute Peter und Gertgen Im Steynhuyss, Bürger zu Neuss, dem alten Peter Im Steynhuys ihrem Stiefvater, geschworener Bote des weltlichen Gerichtes in Neuss, und Styngen, seiner Ehefrau ein Haus genannt das ''Steynhuyss'' auf der Oberstraße neben den Häusern des Johann Raedmecher und des Kylers Konvents. Weiter ein Haus auf der Oberstraße genannt ''Relen Koewen Huyss'' neben den Häusern des Peter Schomecher und der Kinder Holtbutgen. Sodann eine jährliche Erbrente von 30 Weisspfennigen aus 2 Morgen Land vor dem Niedertor am Kradepoill gelegen neben Land des Ratsmannes Rembold Kreitfisch und des Peter Standertz, vorn auf Land des Coyn Vaygts nach der Straße hinten auf Land des Johann Walraven zu Köln schießend.
B.01.05, 0454
137
B.01.05 Schöffenkollegium
Schöffenkollegium >> 02
1539 November 22.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:05 MEZ