Diakonisches Werk - Paul-Humburg-Haus (Bestand)
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5WV 060M
Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 5WV Selbständige Werke und Einrichtungen >> 5WV 060M Diak. Werk - Paul-Humburg-Haus
Bestandsbeschreibung: Der Bestand Paul-Humburg-Haus des Archivs des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland wurde im Jahr 1978 geordnet. Bei der Auflösung des Paul-Humburg-Hauses wurden die in Duisburg geführten Akten nach Düsseldorf gebracht und unter der Registratur-Nummer 92 archiviert. Seit Anfang 1947 nahm das Evangelische Hilfswerk, Hauptbüro Rheinland, in dem an der Mülheimer Straße in Duisburg gelegene Gebäude der ehemaligen Societät heimatlose Heimkehrer aus. Für Die Arbeit wurde ein großzügiges Haus für über 100 alleinstehende Männer Ecke Nürenweg-Prinzenstraße erbaut und am 29.11.1949 eingeweiht. Das Haus erhielt bei einer Feier am 26.4.1951 den Namen Paul-Humburg-Haus. Es diente im Laufe der Jahre als Heimstätte für Heimkehrer und Lehrlinge. Träger des Hauses war der Verein "Paul-Humburg-Haus e.V.". Dieser Verein unterhielt ferner das Evangelische Frauenwohnheim Paul-Humburg-Haus, Prinzenstraße 73. Im Zusammenhang mit der am 4.12.1975 beschlossenen Liquidation des Trägervereins ging das Frauenwohnheim durch Schenkung an die Rheinische Gesellschaft über.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ