Handschriftliches Manuskript: „Ammersche Volkslieder“ eines ungenannten Verfassers (ohne Datum, ca. 1830-1850, 8 Seiten, fadengeheftet)
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NLA OL, Slg 10, Best. 297 E Nr. 27
NLA OL, Slg 10 Handschriften und Stammbücher (Oldenburg)
Handschriften und Stammbücher (Oldenburg) >> 5 Stammbücher, Tagebücher, Dichtungen
- 1830
Enthält: vor allem ungedrucktes „Ammersches oder Westersteder Kaspelleed (Kirchspiellied), auch Spottleed genannt“ (13 kurze plattdeutsche Strophen mit Refrain eines Chores) und „Aper Kaspelleed“(5 Strophen), dargestellt mit kurzen Erläuterung des Verfassers nach jeder Strophe; u.a. vermutete Entstehung Anfang des 18. Jahrhunderts
Verzeichnung
Ergänzungen: Klassifikation TeilB: 027
Die „Ammerschen Volkslieder“ wurden mehrfach gedruckt (Auskunft von Dr. Eberhard Nehlsen): 1. "Oldenburgische Blätter", 5. Jg. (1821), Sp. 785-794 (Korrekturen: Sp. 839f.); 2. "Oldenburger Volksbote", Jg. 1843, S. 140-143; 3. Ludwig Strackerjan, Aberglaube und Sagen aus dem Herzogtum Oldenburg, 2 Bände, Oldenburg 1909, Erstdruck: Oldenburg (Stalling) 1867, Bd. 2, S. 268f. u. 278 f. (Online-Ausgabe über die Homepage der Landesbibliothek Oldenburg); 4. Franz Poppe, Zwischen Ems und Weser. Land und Leute in Oldenburg und Ostfriesland, Oldenburg/Leipzig 1888, S. 86-88.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:09 MESZ