Schuld- und Kaufverträge von Privatpersonen
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Nr. 1365
StAWt-G Rep. 102 Aktennachträge Karton 141, 144, 244, 315, 357, 358, 368, 386, ohne Nummer/ 102a LS VII/9 und andere, au
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Akten, Nachträge
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(1368) 1456-1625, 1633, 1668, 1698
Enthält u.a.: Contz Zentbüttel und andere genannte Miltenberger kaufen zwei Morgen Acker von Dietz Benedeict von Dörzbach, Bürger in Miltenberg (1368, Abschrift); Hans Sicheling und seine Frau Else für ihren Sohn Claus Sicheling, alle Külsheim (1556); Cunz Goldstein genannt Schnapfmutz zu Lohr und seine Frau Else verkaufen eine Gült im Dorf Steinfeld (1459, Abschrift); Weigant von Erlenbach verkauft eine Gült in Niklashausen an den Wertheimer Bürger Schmiedkessel (1472); Hans Diehm (Dyme) der Junge aus Sachsenhausen verkauft Stadtschreiber Heinrich Zentgraf als Vormund der Kinder von Claus Herdeig einen Malter Korngült von seinem Viertel des Koppenguts für zehn Gulden (1479); Hans Ries verkauft seinen Anteil am Mainfahr und andere Besitzungen (1480); Jacob und Else, Gastwirte zur Rose in Wertheim, über 100 Gulden bei Reinhard Truchsess von Baldersheim (1484); Hans Förster, Wirt in Bischbronn, verkauft eine Wiese an das Spital in Lohr (1486); Klaus Hoh und seine Frau Kunna, Kreuzwertheim, verkaufen Johannes Storch, Wertheim, Weingärten für 20 Gulden gegen einen Gulden jährlichen Zins auf Wiederkauf (1504); Hans Dürrleber und seine Frau Appolonia verkaufen der "grossen bruderschaft zu Werthem und derselben procurator" einen Zins bezogen auf ihr Wohnhaus in der Stadt (1505); Cunz Hellferich und seine Frau Katherina verkaufen dem Eberhard Geisel, "Procurator der löblichen Bruderschaft zu Wertheim", einen halben Gulden jährlichen Zins gegen zehn Gulden Hauptsumme (1507); Klaus Groh und seine Frau Katharina verkaufen Hans Dyner, Wertheim, fünf Pfund Wachszins bezogen auf ihr Haus in der Maingasse (und mistflecken davor) neben Heinz Nier (1509); Hans Gepferd und seine Frau Alma, Kreuzwertheim, verkaufen Heinrich Wechsler, Frühmesser in Kreuzwertheim, eine jährliche Korngült (1510); Michel Rummel und seine Frau Margreth verkaufen Heinz Kobelt einen halben Gulden jährlichen Zins auf ihrem Haus, alle Wertheim (1513); Hans Rühl und seine Ehefrau Margaretha verkaufen einen Weinberg an Hans Nier, Bürger in Wertheim (1513); Heinrich Busch von Langenstein zu Steinach verkauft seine Gülten in Ober- und Unteraltertheim an Clemens Leusser, Hausvogt in Wertheim (Abschrift, 1564); Jacob Beck, Dertingen, leiht 80 Gulden bei Clement Leusser, Wertheim (1572); Hans Kandt und Hans Lermann, beide Lengfurt, über 100 Gulden bei Linhard Wittig, Hausvogt in Wertheim (1577); Johann Kuhbrot, sickingischer Keller in Gamburg, über 40 Gulden beim Wertheimer Rosenwirt Christoph Hoffmann (1609); Katharina Hans, Wertheim, nimmt 100 Gulden bei Johann Schumacher auf (1618); Hans Wolpert, Gamburg, und seine Frau Margaretha über 60 Gulden bei Philipp Löffler, sickingischer Keller in Gamburg (1620); Sebastian Bischof aus Steinbach über 120 Gulden bei Johann Wiesenfelder (1622); Sebastian Bischof, Steinbach, über 75 Gulden bei seinem Stiefsohn Martin Heimberger (1625); Hans Walk, Merchingen, über 60 Gulden bei Catharina, Witwe des Schultheißen von Adelsheim Peter Gsell (1627)
2 cm
Archivale
Leusser, Clemens; Hausvogt
Wittig, Lenhard, ebersteinischer Hausvogt und Amtmann
Wertheim TBB; Gasthaus, "Rose"
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:18 MEZ
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