Oberförsterei Springe/Saupark (Bestand)
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NLA HA, Hann. 182 Springe
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.12 Preußische Provinz Hannover >> 1.12.7 Landwirtschaft, Domänen, Forsten >> 1.12.7.2 Untere Provinzialbehörden >> 1.12.7.2.4 Oberförstereien im Reg.Bezirk Hannover
1605-1943
Enthält: v.a. Personalia, Abschätzung und Vermessung, Forstbetrieb, Kontrollbücher, Areal- und Grenzsachen, Bausachen, Holzwirtschaft, Jagd, Forstkultur, Nebennutzung, Rechnungswesen, Polizei, Berechtigungen, Gemeinde- und Privatforsten
Geschichte des Bestandsbildners: Nach Einführung der preußischen Verwaltungsorganisation im Jahre 1867 und Zugrundelegung eines mit Kabinettsordre vom 31.10.1868 genehmigten Normalplans traten an die Stelle der bisherigen Forstinspektionen die aus den Forstrevieren gebildeten Oberförstereien (vgl. Hann. 122a Nr. 1559). Die Forstreviere Springe, Mühlenbrink, Altenhagen, Wülfinghausen und Adensen der Forstinspektion Springe (1867) bzw. Hannover-Springe und Hannover Hameln (1870) wurden auf diese Weise zur Oberförsterei Springe ausgebaut. 1874 bestand die Oberförsterei Springe aus den Schutzbezirken Adensen, Wülfinghausen, Farrensen, Mühlenbrink, Altenhagen und Springe (vgl. Staatshandbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1867, 1870, 1874, 1876, 1877, 1880).
In den folgenden Jahren bis 1945 kam es zu Gebietsaustausch und Umbenennungen der Revierförstereien, so wurde der Schutzbezirk Brünnighausen, der im 19. Jh. zur Oberförsterei Coppenbrügge gehört hat, an die Oberförsterei Springe verlegt (lt. Staatskalendern ab 1903 zu Springe) und es gab Umlegungen zwischen den Oberförstereien Hameln, Grohnde und Springe im Bereich des Schutzbezirkes Beber (vgl. Vorproveninenzen in der Acc. 2006/114). Im Jahr 1914 bestand die Oberförsterei aus den Schutzbezirken Brünnighausen, Horn, Mühlenbrink, Altenhagen, Springe und Jägerhaus.
1934 wurden die Oberförstereien in Forstämter umbenannt (MBl. d. Preuß. Landwirtschaftsministeriums u. d. Landesforstverw.1934, Nr. 35 S. 617 ff.); somit wurde aus der Oberförsterei das Forstamt Springe bzw. Saupark Springe. Die Umbenennung von Forstamt Springe in Forstamt Saupark erfolgte ebenfalls im Jahr 1934 (vgl. MBl. d. Preuß. Landwirtschaftsministeriums u. d. Landesforstverw. 1934, Nr. 35 S. 601). Dieses bestand im Jahr 1937 aus den Revierförstereien Jägerhaus, Altenhagen, Mühlenbrink und Brünnighausen sowie den Försterbezirken Eichhorst und Morgenruhe und dem Forstaufseherbezirk Hohn (vgl. Deutsches Forsthandbuch 1937 S. 147).
Bestandsgeschichte: In den vorliegenden Bestand Hann. 182 Springe sind bislang folgende Ablieferungen des staatlichen Forstamtes - vormals Oberförsterei - Springe eingegangen:
- Acc. 131/95
- Acc. 2006/114
Die Akten des Forstamtes Saupark Springe nach 1945 befinden sich im Bestand Nds. 660 Saupark.
Stand: Juli 2010
Bearbeiter: Christiane Drewes (2010)
Zusatzinformationen: Hinweis: Die Akten sind teilweise durch Beschädigungen, Pilzbefall und Verunreinigungen geschädigt und können daher nur eingeschränkt zur Benutzung vorgelegt werden.
Geschichte des Bestandsbildners: Nach Einführung der preußischen Verwaltungsorganisation im Jahre 1867 und Zugrundelegung eines mit Kabinettsordre vom 31.10.1868 genehmigten Normalplans traten an die Stelle der bisherigen Forstinspektionen die aus den Forstrevieren gebildeten Oberförstereien (vgl. Hann. 122a Nr. 1559). Die Forstreviere Springe, Mühlenbrink, Altenhagen, Wülfinghausen und Adensen der Forstinspektion Springe (1867) bzw. Hannover-Springe und Hannover Hameln (1870) wurden auf diese Weise zur Oberförsterei Springe ausgebaut. 1874 bestand die Oberförsterei Springe aus den Schutzbezirken Adensen, Wülfinghausen, Farrensen, Mühlenbrink, Altenhagen und Springe (vgl. Staatshandbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1867, 1870, 1874, 1876, 1877, 1880).
In den folgenden Jahren bis 1945 kam es zu Gebietsaustausch und Umbenennungen der Revierförstereien, so wurde der Schutzbezirk Brünnighausen, der im 19. Jh. zur Oberförsterei Coppenbrügge gehört hat, an die Oberförsterei Springe verlegt (lt. Staatskalendern ab 1903 zu Springe) und es gab Umlegungen zwischen den Oberförstereien Hameln, Grohnde und Springe im Bereich des Schutzbezirkes Beber (vgl. Vorproveninenzen in der Acc. 2006/114). Im Jahr 1914 bestand die Oberförsterei aus den Schutzbezirken Brünnighausen, Horn, Mühlenbrink, Altenhagen, Springe und Jägerhaus.
1934 wurden die Oberförstereien in Forstämter umbenannt (MBl. d. Preuß. Landwirtschaftsministeriums u. d. Landesforstverw.1934, Nr. 35 S. 617 ff.); somit wurde aus der Oberförsterei das Forstamt Springe bzw. Saupark Springe. Die Umbenennung von Forstamt Springe in Forstamt Saupark erfolgte ebenfalls im Jahr 1934 (vgl. MBl. d. Preuß. Landwirtschaftsministeriums u. d. Landesforstverw. 1934, Nr. 35 S. 601). Dieses bestand im Jahr 1937 aus den Revierförstereien Jägerhaus, Altenhagen, Mühlenbrink und Brünnighausen sowie den Försterbezirken Eichhorst und Morgenruhe und dem Forstaufseherbezirk Hohn (vgl. Deutsches Forsthandbuch 1937 S. 147).
Bestandsgeschichte: In den vorliegenden Bestand Hann. 182 Springe sind bislang folgende Ablieferungen des staatlichen Forstamtes - vormals Oberförsterei - Springe eingegangen:
- Acc. 131/95
- Acc. 2006/114
Die Akten des Forstamtes Saupark Springe nach 1945 befinden sich im Bestand Nds. 660 Saupark.
Stand: Juli 2010
Bearbeiter: Christiane Drewes (2010)
Zusatzinformationen: Hinweis: Die Akten sind teilweise durch Beschädigungen, Pilzbefall und Verunreinigungen geschädigt und können daher nur eingeschränkt zur Benutzung vorgelegt werden.
5,4
Bestand
Literatur: Walter Kremser: Niedersächsische Forstgeschichte - eine integrierte Kulturgeschichte des nordwestdeutschen Forstwesens (Rotenburger Schriften Sonderband 32), Rotenburg (Wümme) 1990; Ernst Munzel: Der Saupark bei Springe. Geschichte eines hannoverschen Jagdreviers, Stuttgart 1971
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST
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