Oberamt Saulgau (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 65/31 T 1-2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Inneres >> Oberämter und Landratsämter >> Oberamt/Landratsamt Saulgau
(1748-1758) 1805-1918
Überlieferungsgeschichte
Behördengeschichte
1806 errichtet; 1842 Sprengeländerungen; 1938 Rechtsnachfolger des Oberamts Riedlingen; 1973 aufgehoben; Rechtsnachfolger wurde das Landratsamt Sigmaringen; der größte Teil des Kreisgebiets wurde dem Landkreis Sigmaringen zugeteilt.
Bestandsgeschichte und Bearbeiterbericht
Der vorliegende Bestand umfasst 390 Akten mit einem Umfang von 18 laufenden Metern.
Die Überlieferung wurde zunächst als Bestand F 198 im Staatsarchiv Ludwigsburg geführt. Dr. Max Straub bearbeitete das Findbuch, das im Jahr 1947 von Alex. Holko geschrieben wurde.
Im August und September 2009 gab Andrea Glatzer die zuvor nur handschriftlich vorliegenden Titelaufnahmen in das Erschließungsprogramms scopeArchiv ein. Corinna Knobloch führte die Indizierung und abschließende Kontrollarbeiten durch.
Die Zitierweise des Bestandes lautet:
Wü 65/31 T 1-2 Nr. [Bestellnummer]
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Württemberg: Verfassung und Landstände, Hoheitsrechte, Landesgrenze; Oberamt: Oberamtsprotokolle, Grenzen, Stipendien; Gemeinde: Rathaus, Wahlen, Markungssachen, Vermögen, Realgemeinderechte, Bürger und Beisitzer; Inländer im Ausland, Ausländer im Inland; Staatsbürgerrecht; Aufhebung der Leibeigenschaft; Adel; Zigeuner; Namensänderungen; Heimatlose; Ein- und Auswanderung; Militär: Lieferungen an Österreich, Auslieferung fremder Deserteure, gestorbene französische Soldaten; Bürgerwehren und Schützengesellschaften; Steuern; Kirche: Errichtung von Pfarreien, Geistliche, Gottesdienst, Feste, Mission, Personal, Kirchenkonvent, Gebäude, Ehe, Stiftungen; Schulkosten und Umlage; Volksschule: Gebäude, Schulverband, Unterricht; Kleinkinder- und Industrie- und Fortbildungsschulen; Latein- und Realschulen; Ablösungen; Brände; Aufsicht über Presse, Vereine und Versammlungen; Lehens- und Zehntsachen; Zünfte; Zinkenisten und Musiklehrer; Schauspielunternehmen, Karusell; Versicherungsagenten; Brückenbau; Brücken- und Pflastergelder.
Behördengeschichte
1806 errichtet; 1842 Sprengeländerungen; 1938 Rechtsnachfolger des Oberamts Riedlingen; 1973 aufgehoben; Rechtsnachfolger wurde das Landratsamt Sigmaringen; der größte Teil des Kreisgebiets wurde dem Landkreis Sigmaringen zugeteilt.
Bestandsgeschichte und Bearbeiterbericht
Der vorliegende Bestand umfasst 390 Akten mit einem Umfang von 18 laufenden Metern.
Die Überlieferung wurde zunächst als Bestand F 198 im Staatsarchiv Ludwigsburg geführt. Dr. Max Straub bearbeitete das Findbuch, das im Jahr 1947 von Alex. Holko geschrieben wurde.
Im August und September 2009 gab Andrea Glatzer die zuvor nur handschriftlich vorliegenden Titelaufnahmen in das Erschließungsprogramms scopeArchiv ein. Corinna Knobloch führte die Indizierung und abschließende Kontrollarbeiten durch.
Die Zitierweise des Bestandes lautet:
Wü 65/31 T 1-2 Nr. [Bestellnummer]
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Württemberg: Verfassung und Landstände, Hoheitsrechte, Landesgrenze; Oberamt: Oberamtsprotokolle, Grenzen, Stipendien; Gemeinde: Rathaus, Wahlen, Markungssachen, Vermögen, Realgemeinderechte, Bürger und Beisitzer; Inländer im Ausland, Ausländer im Inland; Staatsbürgerrecht; Aufhebung der Leibeigenschaft; Adel; Zigeuner; Namensänderungen; Heimatlose; Ein- und Auswanderung; Militär: Lieferungen an Österreich, Auslieferung fremder Deserteure, gestorbene französische Soldaten; Bürgerwehren und Schützengesellschaften; Steuern; Kirche: Errichtung von Pfarreien, Geistliche, Gottesdienst, Feste, Mission, Personal, Kirchenkonvent, Gebäude, Ehe, Stiftungen; Schulkosten und Umlage; Volksschule: Gebäude, Schulverband, Unterricht; Kleinkinder- und Industrie- und Fortbildungsschulen; Latein- und Realschulen; Ablösungen; Brände; Aufsicht über Presse, Vereine und Versammlungen; Lehens- und Zehntsachen; Zünfte; Zinkenisten und Musiklehrer; Schauspielunternehmen, Karusell; Versicherungsagenten; Brückenbau; Brücken- und Pflastergelder.
390 Akten (18,0 lfd.m)
Bestand
Saulgau SIG; Oberamt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ