Statthalter und Räte des Stifts Münster, Kl. gegen die gemeinen münsterischen Erbmänner: Bertold Kerckerinck zu Giesking, Egbert Travelmann zu Ebbeling, Joh. Kerckerinck zur Borg, Rudolf v. d. Tinnen zu Kaldenhof, Henr. Bock zu Soest, Lambert Bock zu Sentmaring, Henr. Bischopinck zu Telgte, Joh. Clevorn zu Darfeld, Everwin Stevening zum Brock, Everwin Stevening zu Wilkinghege, Herm. Schenking zur Wieck, Boldewin Warendorf zu Nevinghof, Bernd Droste zu Hülshoff, Bekl. Feststellung, daß nur Domkapitel, Ritterschaft und Städte im Stift Münster zu den Landständen gehören, nicht jedoch die Bekl. RKG 1597
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Statthalter und Räte des Stifts Münster, Kl. gegen die gemeinen münsterischen Erbmänner: Bertold Kerckerinck zu Giesking, Egbert Travelmann zu Ebbeling, Joh. Kerckerinck zur Borg, Rudolf v. d. Tinnen zu Kaldenhof, Henr. Bock zu Soest, Lambert Bock zu Sentmaring, Henr. Bischopinck zu Telgte, Joh. Clevorn zu Darfeld, Everwin Stevening zum Brock, Everwin Stevening zu Wilkinghege, Herm. Schenking zur Wieck, Boldewin Warendorf zu Nevinghof, Bernd Droste zu Hülshoff, Bekl. Feststellung, daß nur Domkapitel, Ritterschaft und Städte im Stift Münster zu den Landständen gehören, nicht jedoch die Bekl. RKG 1597
4437
F 001 Reichskammergericht - Akten
Reichskammergericht - Akten >> 11. Kläger, z.T. Beklagte M
1597
Enthaeltvermerke: In Band 2: Auszüge aus dem bei der Rota Romana geführten Rechtsstreit des Joh. Schenking betr. seine abgelehnte Aufnahme in das Domkapitel Münster 1558 ff. In Band 4: Urkundenabschriften von 1292 (WUB III 1458), 1297 (WUB III 1575), 1382 ff.; Wiedertäuferschatzung des Adels des Stiftes Münster 1534 (Druck: Die Geschichtsquellen des Bistums Münster, 8. Bd. S. 10 ff.). In Band 5: Urkunden in Auszügen (1139 ff.) und Abschriften von 1326 (Bischof Ludwig von Hessen), 1372 (Bischof Florenz von Wevelinghoven) und 1448 (Reichshofrichter, betr. die Ladung zahlreicher genannter münster. Bürger vor den Freistuhl zu Hundem im Sauerland). In Band 6: Urkundenabschriften von 1257 (WUB III 618), 1269 (WUB III 840), 1271 (WUB III 893), 1334 (Domherr Ludolf v. Langen), 1372, 1390, 1448 (s. Bd. 5), 1520 ff.; Auszüge aus dem Nekrolog des Hildesheimer Domkapitels für die Jahre 1507-1594. In Band 7: Auszüge aus Urkunden 1139 ff. (namentlich des Cappenberger Archivs, aber auch aus St. Mauritz; vgl. o. Bd. 5) und chronikal. Nachrichten 1413 ff.; Urkundenabschriften von 1448 (s. Bd. 5), 1466 (Union der münster. Landstände), 1511 ff. In Band 9: Nachrichten über die münster. Ratswahlen 1354 ff. (Bl. 44 ff.) und Auszüge aus dem münster. Bürgerbuch 1350 ff. (Bl. 53 ff.; teilweise auch in Bd. 7 u. 8 überliefert), vgl. dazu Günter Aders: Das verschollene älteste Bürgerbuch der Stadt Münster (Westfäl. Zeitschr. 110. Bd. 1960 S 29-96); Auszüge aus Ratsprotokollen 1565 ff. mit den Namen der gewählten Kurgenossen, Rats- und Amtspersonen (Bl. 187 ff.); Auszüge aus dem "Liber fundationum beneficiorum civitatis Monasteriensis" betr. Urkunden 1333 ff. (Bl. 320 ff.); weitere Urkundenauszüge und -abschriften 1332 ff. (Bl. 324 ff.); Verzeichnisse der Ritterschaft des Stifts Münster (1. Drittel 16. Jh.; Bl. 335 ff.); Urkundenabschriften von 1446 und 1466 (Landständische Unionen; Bl. 354 ff.). In Band 10: Urkundenabschriften von 1311 (WUB VIII 644), 1348 (Abt von Werden), 1353 (Bernh. v. Drolshagen), 1446 (s. Bd. 9), 1453 ff.; Verzeichnis der Landkomture der Deutschordensballei Westfalen 1326 ff.; Auszüge aus dem Lehnbuch des Bischofs Florenz von Wevelinghoven 1376 ff.; Verzeichnis der münster. Ritterschaft 1495; Abbildung des alten und neuen Wappens Kerckerinck
Sachakte
12 Bände. Der Prozeß wurde erst 1708 entschieden.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:00 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.6. Außerwestfälische Territorien und Institutionen (F) (Tektonik)
- Reichskammergericht (Tektonik)
- Reichskammergericht / Akten (Bestand)
- 11. Kläger, z.T. Beklagte M (Gliederung)