Die Brüder Rave und Lippolt von dem Canstein nehmen mit Zustimmung ihrer Mutter Katharina von Abt Tilemann, Prior Wilhelm und dem Konvent zu Bredelar 400 rheinische Goldgulden auf, die Bredelar wiederum bei Kloster Busdorf in Paderborn geliehen hat, und wofür jährlich auf Laetare nach Paderborn 20 rheinische Goldgulden zu zahlen waren. Die von Canstein versprechen die 20 Goldgulden jährlich in der zweiten Fastenwoche vor Oculi nach Busdorf zu zahlen und setzen Kloster Bredelar ihre Güter zu Udorf und Leitmar (Lethmere) zum Pfand.
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Die Brüder Rave und Lippolt von dem Canstein nehmen mit Zustimmung ihrer Mutter Katharina von Abt Tilemann, Prior Wilhelm und dem Konvent zu Bredelar 400 rheinische Goldgulden auf, die Bredelar wiederum bei Kloster Busdorf in Paderborn geliehen hat, und wofür jährlich auf Laetare nach Paderborn 20 rheinische Goldgulden zu zahlen waren. Die von Canstein versprechen die 20 Goldgulden jährlich in der zweiten Fastenwoche vor Oculi nach Busdorf zu zahlen und setzen Kloster Bredelar ihre Güter zu Udorf und Leitmar (Lethmere) zum Pfand.
A 103u, 642
A 103u Kloster Bredelar - Urkunden
Kloster Bredelar - Urkunden >> 8. 1501 bis 1550
1523 März 5
Vermerke: Ausfertigung, Pergament, deutsch. Siegel der Brüder von Canstein, des Friedrich von Twiste, beschädigt, und Gerd von Meschede, verloren, an Pergamentpresseln anhängend. Rückvermerk des Bredelarer Kellners, Frater Jodocus Keiseberg, von 1650 April 28 über 160 noch rückständige Reichstaler
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:12 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Bredelar (Tektonik)
- Kloster Bredelar / Urkunden (Bestand)
- 8. 1501 bis 1550 (Gliederung)