Klage der Neise Schelle ./. ihren Stiefvater Melten Reinhartt [kam 1558 aus Frankreich zurück]. Streit um den Nachlass der Mutter Anneke (+ 1569) der Klägerin.
Vollständigen Titel anzeigen
B-C Civ, 1529
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1501-1600
(1557) 1572
Darin: Anlage (Abschrift): 30.4. 1557 (am abend Phil. et Jac. apost.). Vor dem Stadtrichter Dr. Johan Wesselinck schichtet Gertrud, Witwe Johan But, mit ihren Kindern Gertrud, Nese und Johan; sie hat [22.4.]1545 Melten Reinhardt geheiratet. Vormünder der Kinder sind Berndt von Oseden von Ratswegen, Herman Huge gen. Kopperschmidt aus Warendorf und Henrich But von Sippschaftswegen. Zeugen: Johan Lobach und Drees Hammacker. Notar: Gerhard Lennep ab Embrica.
Enthält: Erwähnt werden Johan Korf; Jakob von Münster; Alef Frese; Ebert van Elen; Hauptmann Berndt von Cleve; Christoph von Mevorde; Hw. Albert Schelle 1545 o. 1546; Gerdt Tünneken; Johan Glandorp; Henrich Tegeder, Kaplan an Lamberti; Hans Edinck; Herman Jonas 1546; die Notare Johan Helmich u. Arnold Isfording.
Enthält: Erwähnt werden Johan Korf; Jakob von Münster; Alef Frese; Ebert van Elen; Hauptmann Berndt von Cleve; Christoph von Mevorde; Hw. Albert Schelle 1545 o. 1546; Gerdt Tünneken; Johan Glandorp; Henrich Tegeder, Kaplan an Lamberti; Hans Edinck; Herman Jonas 1546; die Notare Johan Helmich u. Arnold Isfording.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:05 MEZ