Beratung, Durchführung und Abschluß des Gesetzes zur Befreiung von Nationalismus und Militarismus und damit zusammenhängender Bestimmungen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/16 Bü 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/16 Nachlass Gottlob Kamm, Minister für politische Befreiung, SPD-Politiker (* 1897, + 1973)
Nachlass Gottlob Kamm, Minister für politische Befreiung, SPD-Politiker (* 1897, + 1973) >> Entnazifizierung
1945-1947
Enthält u.a.:
Ersuchen des bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Wilhelm Hoegner an Staatsanwalt Dr. Römer in München um einen Entwurf von Ausführungsvorschriften zum beiliegenden Entwurf eines Gesetzes zur Sühne nationalsozialistischen Unrechts, 14. 10. 1945; Wortlaut entsprechender Bestimmungen für Württemberg-Hohenzollern, Anfang Juni 1946 (?) und 25- 4. 1947; Formel für die Vereidigung der Spruchkammervorsitzenden und öffentlichen Kläger, Sommer 1946(?); zwei Fotokopien betr. erste Sitzung der Spruchkammer Mergentheim am 26. 8. 1946 und Vereidigung der Spruchkammer Geislingen (?) am 4. 12. 1946; Anfragen im Landtag und deren Beantwortung; Berichte über den Stand der Entnazifizierung in der amerikanischen Zone am 51. 5- / 15 o 6. 1947
und in Württemberg-Baden im Okt. 1947; Aktenvermerk zu einem Antrag betr. Niederschlagung der Verfahren gegen alle Ostflüchtlinge, 8. 7.1947; Expose der Militärregierung über Merkmale für die Mitgliederschaft in der NSDAP 1925 - 1944, Okt. 1947
Ersuchen des bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Wilhelm Hoegner an Staatsanwalt Dr. Römer in München um einen Entwurf von Ausführungsvorschriften zum beiliegenden Entwurf eines Gesetzes zur Sühne nationalsozialistischen Unrechts, 14. 10. 1945; Wortlaut entsprechender Bestimmungen für Württemberg-Hohenzollern, Anfang Juni 1946 (?) und 25- 4. 1947; Formel für die Vereidigung der Spruchkammervorsitzenden und öffentlichen Kläger, Sommer 1946(?); zwei Fotokopien betr. erste Sitzung der Spruchkammer Mergentheim am 26. 8. 1946 und Vereidigung der Spruchkammer Geislingen (?) am 4. 12. 1946; Anfragen im Landtag und deren Beantwortung; Berichte über den Stand der Entnazifizierung in der amerikanischen Zone am 51. 5- / 15 o 6. 1947
und in Württemberg-Baden im Okt. 1947; Aktenvermerk zu einem Antrag betr. Niederschlagung der Verfahren gegen alle Ostflüchtlinge, 8. 7.1947; Expose der Militärregierung über Merkmale für die Mitgliederschaft in der NSDAP 1925 - 1944, Okt. 1947
1 Fasz.
Akten
Siehe auch Nr. 16 und 17
Bad Mergentheim TBB
Geislingen an der Steige GP
Württemberg-Baden
Württemberg-Hohenzollern
Entnazifizierung
Militarismus
Nationalismus
Spruchkammern
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ