Kaiser Ludwig bestätigt Johann von Böblingen, Bürger zu Esslingen, und dessen Erben für seine Dienste die Briefe, die dessen Vater Walther von Böblingen und er selbst von ihm früher empfangen haben über zwei vom Kaiser als Erblehen zu gewöhnlichem Zins vergebene Weingärten, die Johann von Konrad von Weinsberg verliehen waren und von denen der eine zu Wangen, genannt die Beunde, und der andere zu Uhlbach, genannt der Rumler, gelegen ist, und befiehlt allen seinen Amtleuten, Landvögten, Schultheißen, insbesondere Graf Ulrich (III.) von Württemberg, seinem Landvogt, Johann zu schirmen.
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Kaiser Ludwig bestätigt Johann von Böblingen, Bürger zu Esslingen, und dessen Erben für seine Dienste die Briefe, die dessen Vater Walther von Böblingen und er selbst von ihm früher empfangen haben über zwei vom Kaiser als Erblehen zu gewöhnlichem Zins vergebene Weingärten, die Johann von Konrad von Weinsberg verliehen waren und von denen der eine zu Wangen, genannt die Beunde, und der andere zu Uhlbach, genannt der Rumler, gelegen ist, und befiehlt allen seinen Amtleuten, Landvögten, Schultheißen, insbesondere Graf Ulrich (III.) von Württemberg, seinem Landvogt, Johann zu schirmen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 51 U 299
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 51 Kaiserselekt
Kaiserselekt >> Urkunden
1330 März 26
Reichsstadt Esslingen
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Esslingen
Aussteller: Ludwig der Bayer, Kaiser
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel vorhanden
Publiziertes Regest: Regg. Ludwig d. B. H. 1 n. 76
Aussteller: Ludwig der Bayer, Kaiser
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel vorhanden
Publiziertes Regest: Regg. Ludwig d. B. H. 1 n. 76
Böblingen, Johann von
Böblingen; Walther von
Uhlbach : Stuttgart S
Wangen : Stuttgart S
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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