Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten betr. Württembergische Gesandtschaft in London (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 50/13
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Kabinett, Geheimer Rat, Ministerien 1806-1945 >> Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten >> Ministerium >> Betreffend Württembergische Gesandtschaften und Konsulate
1806-1874
Überlieferungsgeschichte
Bis 1910 vom Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten eingekommen.
Vorbemerkung: Die bis 1806 zwischen Württemberg und Großbritannien bestehenden diplomatischen Beziehungen wurden 1814, auch aufgrund der familiären Beziehungen der beiden Herrscherhäuser, wieder aufgenommen. Von kurzen Vakanzen abgesehen, während denen die Gesandten von Sachsen bzw. Bayern die Vertretung der württembergischen Interessen übernahmen, war Württemberg ständig am englischen Hofe vertreten, bis die Gesandtschaft im Juli 1848 "infolge der in den Verfassungsverhältnissen Deutschlands dermalen eingetretenen Änderungen" aufgehoben wurde. Die württembergischen Gesandten in London waren: Joseph Ignatz Graf von Beroldingen, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, Generalmajor, Generaladjutant, Kammerherr, Februar 1814 - April 1816 Carl August Freiherr von Neuffer, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, Generalmajor, Mai 1816 - Januar 1820 Carl Friedrich Wagner, interimistischer Geschäftsträger, Leutnant, Legationssekretär, Februar 1814 - Mai 1820 Von Schwarz, Geschäftsträger, Major, März - Juli 1820 Carl August Franz Graf von Mandelsloh, Geschäftsträger, seit 1830 außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, Geheimer Legationsrat, seit 1832 Staatsrat, August 1820 - Mai 1841 Carl Eugen Freiherr von Hügel, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, Geheimer Legationsrat, Kammerherr, Mai 1841 - Juli 1848 Hugo Freiherr von Linden, Attaché bei der Gesandtschaft, Januar 1845 - Januar 1848 (?) Vorliegender Bestand wurde in seinem Hauptteil bei der Auflösung des alten Bestandes E 70 (Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten: Gesandtschaftsakten) in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts neu gebildet. Bei der systematischen Einteilung und Verzeichnung der Bestände des württembergischen Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten konnten weitere Unterlagen vorliegendem Bestand provenienzgerecht zugewiesen werden. Die Gegenüberlieferung befindet sich im Bestand E 70 t (Württ. Gesandtschaft in Großbritannien (1814-1847)), auf dessen Findbuch verwiesen wird. Die Gliederung des Bestandes orientiert sich an der für die Beständegruppe der württ. Gesandtschaften und Konsulate entworfenen Klassifikation. Die Fertigstellung des vorliegenden Findbuchs erfolgte mit Hilfe des Programmpakets MIDOSA 95 der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg. Die Eingabe der teils noch auf Karteikarten, teils auf Erfassungsformularen vorliegenden Titelaufnahmen besorgte Frau Heinert. Der Bestand umfasst 92 Nummern in 1,8 lfd. m. Stuttgart, im Mai 2000 Kurt Hochstuhl
Bis 1910 vom Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten eingekommen.
Vorbemerkung: Die bis 1806 zwischen Württemberg und Großbritannien bestehenden diplomatischen Beziehungen wurden 1814, auch aufgrund der familiären Beziehungen der beiden Herrscherhäuser, wieder aufgenommen. Von kurzen Vakanzen abgesehen, während denen die Gesandten von Sachsen bzw. Bayern die Vertretung der württembergischen Interessen übernahmen, war Württemberg ständig am englischen Hofe vertreten, bis die Gesandtschaft im Juli 1848 "infolge der in den Verfassungsverhältnissen Deutschlands dermalen eingetretenen Änderungen" aufgehoben wurde. Die württembergischen Gesandten in London waren: Joseph Ignatz Graf von Beroldingen, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, Generalmajor, Generaladjutant, Kammerherr, Februar 1814 - April 1816 Carl August Freiherr von Neuffer, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, Generalmajor, Mai 1816 - Januar 1820 Carl Friedrich Wagner, interimistischer Geschäftsträger, Leutnant, Legationssekretär, Februar 1814 - Mai 1820 Von Schwarz, Geschäftsträger, Major, März - Juli 1820 Carl August Franz Graf von Mandelsloh, Geschäftsträger, seit 1830 außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, Geheimer Legationsrat, seit 1832 Staatsrat, August 1820 - Mai 1841 Carl Eugen Freiherr von Hügel, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, Geheimer Legationsrat, Kammerherr, Mai 1841 - Juli 1848 Hugo Freiherr von Linden, Attaché bei der Gesandtschaft, Januar 1845 - Januar 1848 (?) Vorliegender Bestand wurde in seinem Hauptteil bei der Auflösung des alten Bestandes E 70 (Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten: Gesandtschaftsakten) in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts neu gebildet. Bei der systematischen Einteilung und Verzeichnung der Bestände des württembergischen Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten konnten weitere Unterlagen vorliegendem Bestand provenienzgerecht zugewiesen werden. Die Gegenüberlieferung befindet sich im Bestand E 70 t (Württ. Gesandtschaft in Großbritannien (1814-1847)), auf dessen Findbuch verwiesen wird. Die Gliederung des Bestandes orientiert sich an der für die Beständegruppe der württ. Gesandtschaften und Konsulate entworfenen Klassifikation. Die Fertigstellung des vorliegenden Findbuchs erfolgte mit Hilfe des Programmpakets MIDOSA 95 der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg. Die Eingabe der teils noch auf Karteikarten, teils auf Erfassungsformularen vorliegenden Titelaufnahmen besorgte Frau Heinert. Der Bestand umfasst 92 Nummern in 1,8 lfd. m. Stuttgart, im Mai 2000 Kurt Hochstuhl
92 Büschel
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:39 PM CET
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