Hans Stiebar von Buttenheim, Ritter und Landrichter zu Bamberg, und seine Urteiler entscheiden, dass Ulrich Schefstaller aus Reckendorf den Zehnt aus der Mark bei Grundfeld billig besitzen möge. Zuvor hatte er zusammen mit Hans Schefstaller nachgewiesen, das niemand innerhalb von sechs Wochen und drei Tagen Widerspruch gegen ein älteres Urteil eingelegt hat, weswegen ihm nun der Zehnt zusteht. Als Schirmer werden ihm Ritter und Hofmeister zu Bamberg, Hans von Lichtenstein, Ritter Friedrich von Aufseß, Ritter Konrad Marschalk von Ebneth und beide Wilhelm von "Liebsperg" vorgestellt. - Siegler: Bamberg, Landgericht
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Hans Stiebar von Buttenheim, Ritter und Landrichter zu Bamberg, und seine Urteiler entscheiden, dass Ulrich Schefstaller aus Reckendorf den Zehnt aus der Mark bei Grundfeld billig besitzen möge. Zuvor hatte er zusammen mit Hans Schefstaller nachgewiesen, das niemand innerhalb von sechs Wochen und drei Tagen Widerspruch gegen ein älteres Urteil eingelegt hat, weswegen ihm nun der Zehnt zusteht. Als Schirmer werden ihm Ritter und Hofmeister zu Bamberg, Hans von Lichtenstein, Ritter Friedrich von Aufseß, Ritter Konrad Marschalk von Ebneth und beide Wilhelm von "Liebsperg" vorgestellt. - Siegler: Bamberg, Landgericht
Kloster Langheim, Urkunden 670
Urkunden des Klosters Langheim (A 135/I) Lade 194 Nr. 228
Kloster Langheim Urkunden 1404 VII 14
Kloster Langheim, Urkunden
Kloster Langheim, Urkunden >> Aktenplan Kloster Langheim >> Urkunden
14.07.1404
Kloster Langheim, Urkunden
Pergament
Urkunden
ger
Langheim (= Klosterlangheim, Lk Lichtenfels), Kloster
Grundfeld (Lk Staffelstein)
Grundfeld (Lk Staffelstein), Zehnt
Stiebar von Buttenheim, Hans
Bamberg, Hochstift, Landgericht
Bamberg, Hochstift, Landrichter Hans Stiebar von Buttenheim
Reckendorf (Lk Ebern), Schefstaller Ulrich
Reckendorf (Lk Ebern), Schefstaller Hans
Schefstaller, Ulrich,
Schefstaller, Hans
Lichtenstein, Hans von
Aufseß, Friedrich von
Marschalk von Ebneth, Konrad
Liebsberg, Wilhelm von
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:36 MESZ
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