Johann Jakob Herold von Höflingen auf Schönau und seine Frau Anna Sabina Herold geborene Kodretz verkaufen an den Prälaten Augustin und das Kapitel des Stifts zu den Wengen in Ulm ihren Anteil an Unterweiler mit dem Wohnschlößlein und allen einzeln aufgeführten Gütern um 7.360 Gulden, wovon 5.000 Gulden als für ihre Lebenszeit unkündbares Rentendarlehen stehen bleiben, unter Vorbehalt eines lebenslänglichen Wohnrechts in dem Schlößlein.
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Johann Jakob Herold von Höflingen auf Schönau und seine Frau Anna Sabina Herold geborene Kodretz verkaufen an den Prälaten Augustin und das Kapitel des Stifts zu den Wengen in Ulm ihren Anteil an Unterweiler mit dem Wohnschlößlein und allen einzeln aufgeführten Gütern um 7.360 Gulden, wovon 5.000 Gulden als für ihre Lebenszeit unkündbares Rentendarlehen stehen bleiben, unter Vorbehalt eines lebenslänglichen Wohnrechts in dem Schlößlein.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 532 I Bü 185
B 532 I Bü 23
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 532 I Wiblingen, Benediktinerkloster: Älterer Bestand
Wiblingen, Benediktinerkloster: Älterer Bestand >> Einzelne Orte >> Unterweiler >> Dorf
1693 Juni 29
1 Papierheft in Pergamentumschlag
Urkunden
Aussteller: Johann Jakob Herold von Höflingen; Anna Sabina Herold geborene Kodretz
Siegler: Johann Jakob Herold von Höflingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. und Unterschriften der Eheleute
Siegler: Johann Jakob Herold von Höflingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. und Unterschriften der Eheleute
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:51 MEZ
Hierarchie
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