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Angelegenheiten betreffend das Pfarrhaus für das reformierte Kirchspiel zu Netphen
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E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 3. (Ober-) Konsistorium mit Geistlichem und Ehegericht >> 3.10. Kirchspiel Netphen
(1698, 1703, 1743) 1746-1750, 1808
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Gesuche des Pastors Göbek zu Netphen um Erbauung eines Pfarrhauses (1746, 1748); Konsistorial- und Direktorialbericht über die Abführung des Hauszinses von dem in der Miete des Pfarrers Goebel zu Netphen habenden Krengelschen Hauses in der Leihe (1747); Begutachtung des Gesuchs des reformierten Kirchspiels zu Netphen um Errichtung eines Pfarrhauses (1747); Spezifikation der Kirchenausgaben der katholischen und reformierten gemeinde des Kirchspiels Netphen von 1734-1746 (11.06.1748); Kostenanschläge über das zu erbauende Pfarrhaus; Grundriss des neu zu erbauenden Pfarrhauses (1748, fol. 79); Rechtsstreit zwischen dem Pastor Goebel zu Netphen und dem Justizrat Krengel zu Dillenburg wegen der Räumung des bewohnten Krengelschen Hauses bzw. wegen eines auf dem Grund und Boden der Pfarre zu Netphen erbauten Hauses (1748-1750); Ankauf eines neuen Pfarrhauses zu Netphen (1748); Abschriften eines Kaufgeschäfts zwischen dem Dechanten Gerlach Ernest zu Netphen und dem Schultheiß Caspar Krengel zu Netphen aus dem Jahr 1698 über einen Platz zum Bau eines Hauses; Mandat für den Advokaten Henrich Ludwig Weidenbach zu Siegen als Prokurator des Justizrats Krengel zu Dillenburg (23.04.1749); Gesuch des Ehrenpfarrers Franckenfeld zu Netphen um Anschaffung eines Sparherdes bzw. neuer Herdplatten für das dortige Pfarrhaus(1808) Kostenanschlag des Johann Breitenbach zu Sieghütte über einen Sparherd (1808). Korrespondenten u.a.: Winckel (Siegen), Justizrat Schenck (Siegen), Geheimrat von Wüllcknitz (Dillenburg), Pastor Goebel (Netphen), Aktuar Dietrich (Siegen), Spanknabe (Dillenburg), Justizrat Krengel (Dillenburg), Dilthey (Dillenburg), Regierungsrat Wolfgang Friedrich von Schenck (Siegen, Dillenburg), Schneider (Siegen), Ehrenpfarrer Franckenfeld (Netphen), Johann Breitenbach senior (Sieghütte).
245 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.