Auszug aus dem Lagerbuch der Kellerei Güglingen über ihre Gefälle, Rechte und Güter in dem ehemaligen Frauenkloster Kirbach, 1576, Nachträge bis 1659 (beglaubigter Auszug von 1828)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 170 Bd 68
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 170 Altwürtt. Teilbestände
Altwürtt. Teilbestände >> 17. Kirbach (Gde. Ochsenbach, Lkr. Vaihingen)
(1576-1659), 1828
Darin: Bl. 4-6: 1443 Dez. 6, Graf Ludwig von Württemberg nimmt das von den Nonnen von Frauenzimmern bezogene Kloster Kirbach in seinen Schutz, Sr.: A., Regest: WR 8935, dort mit anderem Datum (1453 Dez. 6); Bl. 7: 1445 Nov. 18 (Do. nach Ottmar), Urach, Graf Ludwig von Württemberg bestätigt, daß Priorin und Konvent zu Kirbach Kirche, Kirchensatz und Widum sowie das Recht auf 3 Frontage aus jeder Hofstatt zu Häfnerhaslach zurückbehielten, als sie ihm das Dorf verkauften, Sr.: A.; Bl. 9-11: 1442 Sept. 12 (Mi. nach Frauentag Geburt), Abt Dietrich und der Konvent von Odenheim Verkaufen an Priorin und Konvent von Frauenzimmern ihre Propstei Kirbach mit Zubehör um 2.250 hl, Sr.: A., Regest: WR 8930; Bl. 12 v-18: 1569 Juli 5 (Di. nach Peter und Paul), Vogt, Bürgermeister, Schultheißen und Gerichte der beiden Orte Güglingen und Pfaffenhofen regeln mit Einwilligung Dietrichs von Lomersheim, Forstmeister am Stromberg, die Nutzung der Gemeindewälder im Kirbacher Wald und das Weiderecht des Meisters auf dem Kirbachhof, Sr.: 1) Dietrich von Lomersheim; 2) Simon Lentz, Vogt zu Güglingen; Bl. 19 v-32: 1573 Febr. 8, Stuttgart, Herzog Ludwig von Württemberg belehnt Endris Wernner von Ochsenbach auf 6 Jahre mit seinem Hof zu Kirbach gegen Reichung von 1/3 des Ertrags, Sr.: A.
Kellerei Güglingen
1 Foliobd., Bl. 1-37 (439-467)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:32 MEZ