Angelegenheiten der Schutzjuden David Levin, Itzig Daniel und Abraham Meyer
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II. HA GD, Abt. 7, II Nr. 4495
II. HA GD, Abt. 7 Ostpreußen und Litthauen
Ostpreußen und Litthauen >> 02 Polizeiverwaltung (Materien), 1644 - 1827 >> 02.073 Ansiedlung bzw. Ausweisung von Juden, Gewährung bzw. Beschränkung von Asyl, Erwerbs- und Religionsausübung >> 02.073.05 Beaufsichtigung des jüdischen (Gemeinde-) Lebens in Königsberg sowie in den anderen Städten beider Kammerdepartements >> 02.073.05.01 Beaufsichtigung des jüdischen (Gemeinde-) Lebens in Königsberg
1731 - 1765
Enthält v. a.:
- Erteilung von Schutzbriefen für David Levin auf Königsberg bzw. Wehlau und für Salomon Jonas auf Wusterhausen/Dosse, 1731 - 1732
- Gesuch des Levin David aus Königsberg um Ansetzung als 2. Kind auf den Schutzbrief seines verstorbenen Vaters David Levin in Königsberg bzw. als 1. Kind in Wehlau, 1761 - 1763
- Gesuch des Bankiers und Kaufmanns Levin David, Schwiegersohn des generalprivilegierten Judenältesten von Berlin, Abraham Meyer Jacob, um Übertragung des väterlichen Schutzprivilegs von Wehlau auf Königsberg und um Gleichstellung im Handel mit christlichen Kaufleuten, 1764 mit Zirkularreskript an alle Justizkollegien über das dem Berliner Schutzjuden Abraham Meyer Jacob erteilte Privileg und seine rechtliche Gleichstellung mit christlichen Bankiers, 20. April 1763 (Druck)
- Beschwerde des Abraham Meyer Jacob über die schikanöse Behandlung seines Schwiegersohnes Levin David und seines Sohnes David Abraham Meyer in Königsberg, 1765.
- Erteilung von Schutzbriefen für David Levin auf Königsberg bzw. Wehlau und für Salomon Jonas auf Wusterhausen/Dosse, 1731 - 1732
- Gesuch des Levin David aus Königsberg um Ansetzung als 2. Kind auf den Schutzbrief seines verstorbenen Vaters David Levin in Königsberg bzw. als 1. Kind in Wehlau, 1761 - 1763
- Gesuch des Bankiers und Kaufmanns Levin David, Schwiegersohn des generalprivilegierten Judenältesten von Berlin, Abraham Meyer Jacob, um Übertragung des väterlichen Schutzprivilegs von Wehlau auf Königsberg und um Gleichstellung im Handel mit christlichen Kaufleuten, 1764 mit Zirkularreskript an alle Justizkollegien über das dem Berliner Schutzjuden Abraham Meyer Jacob erteilte Privileg und seine rechtliche Gleichstellung mit christlichen Bankiers, 20. April 1763 (Druck)
- Beschwerde des Abraham Meyer Jacob über die schikanöse Behandlung seines Schwiegersohnes Levin David und seines Sohnes David Abraham Meyer in Königsberg, 1765.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:37 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
- ZENTRALE VERWALTUNGS- UND JUSTIZBEHÖRDEN BRANDENBURG-PREUSSENS BIS 1808 (Tektonik)
- Generaldirektorium (Tektonik)
- Territorialdepartements (in Anlehnung an die Behörden-Einteilung von 1804) (Tektonik)
- Ostpreußisches, Litthauisches und Westpreußisches; Südpreußisches; Neuostpreußisches Departement (Tektonik)
- Ostpreußen und Litthauen (Bestand)
- 02 Polizeiverwaltung (Materien), 1644 - 1827 (Gliederung)
- 02.073 Ansiedlung bzw. Ausweisung von Juden, Gewährung bzw. Beschränkung von Asyl, Erwerbs- und Religionsausübung (Gliederung)
- 02.073.05 Beaufsichtigung des jüdischen (Gemeinde-) Lebens in Königsberg sowie in den anderen Städten beider Kammerdepartements (Gliederung)
- 02.073.05.01 Beaufsichtigung des jüdischen (Gemeinde-) Lebens in Königsberg (Gliederung)