2.3.55 Zusammengefasster Bestand Sportvereine (Bestand)
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Stadtarchiv Leipzig (Archivtektonik) >> 2 Nichtkommunales Archivgut >> 2.3 Gesellschaften und Vereine
1861 - 1972
Bestandsgeschichte: Nach 1990 übernahm das Stadtarchiv Unterlagen aus verschiedenen Leipziger Sportvereinen. Der Umfang der Unterlagen einzelner Vereine war zum Teil sehr gering, so dass es sinnvoll erschien, diese in einem zusammengefassten Bestand zu vereinen. Bei der Erschließung in der Archivsoftware Faust wurde die jeweilige Provenienz ausgewiesen. Zur Zeit enthält dieser Bestand Dokumente aus mehreren Allgemeinen Turnvereinen (ATV) in den Leipziger Stadtteilen, von Arbeiter-Turn- und Sportvereinen, darunter Schwimmsektionen und der Leipziger Schützengesellschaft. Erhalten sind dabei u.a. auch Fotografien mit Aufnahmen von Sportlergruppen oder Wettkämpfen.
Aufgrund der großen Überlieferungsdichte bildet nur der ATV Paunsdorf einen eigenen Bestand, siehe 2.3.54.
Aufgrund der großen Überlieferungsdichte bildet nur der ATV Paunsdorf einen eigenen Bestand, siehe 2.3.54.
Laufmeter: 0,8
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gilt die Archivsatzung des Stadtarchivs Leipzig.
13.08.2025, 09:31 MESZ