Die 12 Lüneburger Ratsmannen bekunden, dass der Rektor der Pfarrkirche von Amelinghausen (Amelichusen), Thiderik von dem Berge als Vormund seines Neffen Gevehard, Sohn des verstorbenen Bochard, sowie Segheband, der Bruder des Thiderik, und Ritter Manegold von dem Berge dem Hinrik van der Molen, Vorsteher des Hospitals von St. Nicolai in Bardowick, zum Nutzen dieses Hospitals eine Rente von jährlich 15 Mark auf der Saline, sogenannte Sabbatspfennige, verkauft haben. Diese Erträgnisse stammen von dem Burglehn auf der Burg Lüneburg, welche der Ritter Gevehard von dem Berge und seine Söhne innehatten. Der Verkauf ist mit Billigung und Urkunde der Herzöge Otto III. und Wilhelm II. von Braunschweig-Lüneburg geschehen. [lat.]
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