Revers des Wolf Daniel von Boyneburg als Bevollmächtigter des Würzburger Bischofs Friedrich Karl von Schönborn sowie der Familie Schönborn über die ihm vom Abt des Klosters Fulda Adolf [von Dalberg] laut dessen im Wortlaut inserierter Urkunde vom selben Tag verliehenen Lehen: Einen Freihof und das sogenannte Schöltengut zu Schweinbach mit allen Zugehörungen und Rechten. Diese Güter, bisher freies Eigengut, hatte Wolf Philipp von Schrottenberg dem Kloster zu Lehen aufgetragen, nachdem er seinen Anteil am halben Dorf Platz, bisher fuldisches Lehen, mit Zustimmung des Abtes dem Juliusspital als freies Eigen verkauft hatte. Die Lehen in Schweinbach hat dann Lothar Franz von Schönborn namens der Familie Schönborn von ihm gekauft.
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Revers des Wolf Daniel von Boyneburg als Bevollmächtigter des Würzburger Bischofs Friedrich Karl von Schönborn sowie der Familie Schönborn über die ihm vom Abt des Klosters Fulda Adolf [von Dalberg] laut dessen im Wortlaut inserierter Urkunde vom selben Tag verliehenen Lehen: Einen Freihof und das sogenannte Schöltengut zu Schweinbach mit allen Zugehörungen und Rechten. Diese Güter, bisher freies Eigengut, hatte Wolf Philipp von Schrottenberg dem Kloster zu Lehen aufgetragen, nachdem er seinen Anteil am halben Dorf Platz, bisher fuldisches Lehen, mit Zustimmung des Abtes dem Juliusspital als freies Eigen verkauft hatte. Die Lehen in Schweinbach hat dann Lothar Franz von Schönborn namens der Familie Schönborn von ihm gekauft.
Hochstift Fulda Urkunden 497
Htt 2747; WU 223/96
Hochstift Fulda Urkunden 1733 März 2
Hochstift Fulda Urkunden
Hochstift Fulda Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1733 März 2
Hochstift Fulda Urkunden
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Siegler bzw. Siegel: Wolf Daniel von Boyneburg, unbesch.
Überlieferung: Original
Sprache: Deutsch
Literatur: Repertorium: Würzburger Lehenurkunden Bd. VII, 265
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Beschreibstoff: Perg., Orig., dt.
Überlieferung: Original
Sprache: Deutsch
Literatur: Repertorium: Würzburger Lehenurkunden Bd. VII, 265
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Beschreibstoff: Perg., Orig., dt.
Boyneburg zu Stadtlengsfeld, Wolf Daniel von, Fulda, Vizedom und Oberamtmann
Schönborn zu Reichelsberg, Friedrich Karl Graf von, Würzburg, Bischof
Schönborn zu Reichelsberg, Franz Erwein Rudolf Graf von
Schönborn zu Reichelsberg, Anselm Franz Graf von
Schönborn, Lothar Franz Graf von, Mainz, Erzbischof
Dalberg, Adolf von, Kloster Fulda, Abt
Buttlar, Konstantin von, Kloster Fulda, Abt
Schrottenberg, Wolf Philipp von, Bamberg, Obermarschall
Fulda (Hessen), Kloster, Abt
Fulda (Hessen), Vizedom, Kloster
Fulda (Hessen), Oberamtmann, Kloster
Würzburg, Bischof
Mainz (Rheinland-Pfalz), Erzbischof
Schweinbach (Gde. Pommersfelden/Lkr. Bamberg), Freihof
Schweinbach (Gde. Pommersfelden/Lkr. Bamberg), Gut, Schöltengut
Bamberg, Bischof, Obermarschall
Platz (Gde. Gerolda/Lkr. Bad Kissingen), Dorf
Würzburg, Spital, Juliusspital
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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