Eichner, Josef Franz (verstorben am 01.06.1943)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 507 Nr. 12258-12264
So KLs 21/43
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 507 Sondergericht Mannheim
Sondergericht Mannheim >> Ermittlungs- und Verfahrensakten E
1941-1972
Verbrechen nach § 4 der Verordnung gegen Volksschädlinge vom 05.09.1939, § 1 des Gesetzes zur Änderung des Reichsstrafgesetzbuches vom 04.09.1941 und §§ 263, 264, 73, 74, 20 a und 42 e Reichsstrafgesetzbuch
Urteil: Todesstrafe
Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit
Anordnung der Sicherungsverwahrung
3000 Reichsmark Geldstrafe
Urteil: Todesstrafe
Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit
Anordnung der Sicherungsverwahrung
3000 Reichsmark Geldstrafe
Staatsanwaltschaft Mannheim; Vorprovenienzen: Staatsanwaltschaft Heidelberg, Staatsanwaltschaft beim Sondergericht Mannheim, Sondergericht Mannheim
8 cm
Strafprozessakten
Gegenstand: Betrug
Tatort: Ihringen, Mannheim, Speyer, Ketsch, Sandhausen, Ziegelhausen, Karlsruhe, Ludwigshafen
Beruf: Bäckergehilfe
Geburtsort: Offenburg
Geburtsdatum: 11.07.1901
Tatort: Ihringen, Mannheim, Speyer, Ketsch, Sandhausen, Ziegelhausen, Karlsruhe, Ludwigshafen
Beruf: Bäckergehilfe
Geburtsort: Offenburg
Geburtsdatum: 11.07.1901
Hauptakten, Strafvollstreckungsheft, Gnadenakten, Beiakten, Beilageheft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:02 MESZ