Peter Bongart, Sazellan, Hennes Dohmes und Peter P
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K/101
G 1 Grefrath Urkunden und ältere Akten bis 1848 Grefrath Urkunden und ältere Akten bis 1848
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1759 Januar 20
Regest: Peter Bongart, Sazellan, Hennes Dohmes und Peter Pesch, Meistbeerbte, Peter Paschers, Hendrich Neckels, Johann PilGrams, Geret Kaether, Ercken Biest und Willem Eyckes, Schöffen, Jochim Fuelles, Meves Oeben, Hendrich Biest, Hieronymus Steves und Peter Kimpen, Geschworene des Kirchspiels und der Herrlichkeit Grefrath, bekunden, daß sie von ihrem Mitregierer Jakob Ilbertz und seiner Ehefrau Wendelina Janes 500 Klevische Reichstaler leihen, jeden zu 60 Klevischen Stübern gerechnet. Die Summe soll dazu verwandt werden, um die durch Kriegsverhältnisse verminderten Einnahmen aus den Jahren 1757 und 1758 auszugleichen, ferner zur Bezahlung von Kontributionen, Lieferungen und Diensten. Das Kapital ist künftig alljährlich um Christmeß, erstmalig im laufenden Jahre, mit 4 v.H. zu verzinsen. Es kann ein halbes Jahr vor diesem Termin gekündigt werden. Zum Unterpfand für die Schuldsumme und die verfallenen Zinsen stehen sämtliche Güter und Einkünfte der Gemeinde Grefrath. Ausgefertigt durch J. Biesten. Zusatz 1759 Februar 15. Peter Paschers, ältester Schöffe, Johann PilGrams und Willem Eyckes, Schöffen des Gerichts und der Herrlichkeit Grefrath, bescheinigen, daß die Eheleute Jakob Ilbertz und Wendelina Janes die vorstehende Schuldverschreibung den Eheleuten Willem Heymer und Anna Lambertz übertragen. Ausgefertigt durch J. Biesten, Sekretär.
Or. Pap. mit dem aufgedrückten Kirchspielssiegel, ein Bogen.
Urkunden
Bongart, Peter
Dohmes, Hennes
Pesch, Peter
Paschers, Peter
Neckels, Hendrich
PilGrams, Johann
Kaether, Gerret
Biest, Ercken
Eyckes, Willem
Fuelles, Jochim
Oeben, Meves
Biest, Hendrich
Stevens, Hieronymus
Kimpen, Peter
Illbertz, Jakob
Janes, Wendelina
Biesten, J.
Heymer, Willem
Lambertz, Anna
Biesten, J.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:18 MEZ