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Allgemeine Sammlung (Bestand)
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Archiv für Diakonie und Entwicklung (Archivtektonik) >> Sammlungen >> Themenübergreifende Sammlungen
[1948-01-01/1948-12-31]
Material zu einzelnen Häusern und Einrichtungen kommt (trotz der Laufzeitabweichung) zum Bestand CA / Stat. Slg. !
2014 wurden die zwei parallel bestehenden Bestände "Allgemeine Sammlung" und "Allgemeine Sammlung - KommTreff" zu dem Bestand "Allgemeine Sammlung" vereint.
Ausgangslage "Allgemeine Sammlung":
Fortlaufende Sammlung, i.d.R. ohne Enthält- und Darin-Vermerke. Bei Beifügungen in diesen Sammlungsbestand wurde die Laufzeit angepasst, selten auch ein Enthält-/Darin-Vermerk vorgenommen. Am 27. Juli 2014 befanden sich 1803 Akteneinheiten in der Sammlung.
Ausgangslage "Allgemeine Sammlung KommTreff":
Die Allgemeine Sammlung KommTreff war die bereits bestehende Sammlung "Allgemeine Sammlung" bis laufende Nummer 1661 angereichert mit Darin-Vermerken, im Jahr 2006 bearbeitet.
Da diese parallel bestehenden Sammlungen immer wieder für Unklarheit sorgten, wurden sie 2014 vereint. Dabei wurde wie folgt vorgegangen:
Die umfangreichere Sammlung "KommTreff" sollte den Endbestand bilden. Dafür wurden die Nummern 1662-1803 aus der laufenden Sammlung hineinkopiert. Im zweiten Schritt wurde über die "Lookup-Liste" das letzte Bearbeitungsdatum und somit alle Aktualisierungen ermittelt und in die Sammlung "KommTreff" eingearbeitet. Dabei handelte es sich am Häufigsten um Aktualisierungen der Laufzeit, da Beifügungen bei bestehenden Themenmappen vorgenommen wurden.
Die Aktualisierungen aus den Jahren 2006-2009 konnten evtl. nicht alle ermittelt werden, da die letzten Bearbeitungen auf 2009 datiert sind. Dies könnte an einer Konversion aus einer früheren AUGIAS-Version liegen, die dieses Feld nicht hatte.
Die Daten der alten Version des Bestandes "Allgemeine Sammlung" wurden im Mai 2018 exportiert und unter dem Dateinamen "AugiasXLexp_Allg_Slg_alt.mdb" im Ausgabenordner von AUGIAS 9 abgelegt, von wo sie bei Bedarf re-importiert werden könnten. Daraufhin wurde der Bestand aus der AUGIAS-Datenbank gelöscht. Das soll verhindern, dass bei Recherchen Ergebnisse aus dem Bestand (fast) immer doppelt gefunden und angezeigt werden.
Der nun aktualisierte Bestand "Allgemeine Sammlung KommTreff" wurde in "Allgemeine Sammlung" umbenannt.
Vorwort: Die Allgemeine Sammlung ist hervorgegangen aus einer Sammlung der Bibliothek des Zentralbüros des evangelischen Hilfswerks, die während ihres Bestehens die Bezeichnungen „Hilfswerk - Archiv“, „Zentral - Archiv“ bzw. „Archiv“ führte. Sie wurde unmittelbar nach der Gründung des Zentralbüros des Hilfswerks der EKD 1945 eingerichtet, dessen Geschichte in der Einleitung des Findbuchs zum Bestand Zentralbüro des Hilfswerks (ADW, ZB) dargestellt ist. In diesem Bestand wurden Materialien gesammelt, die nicht sinnvoll bibliothekarisch erfaßt werden konnten, wie z. B. Protokolle, Berichte, Vortragsmanuskripte, Arbeitspapiere, Tagungsunterlagen, Handzettel, Werbeschriften, Handreichungen, Berichte, Manuskripte von Rundfunksendungen, Pressematerialien, Predigten u.a.. Der Charakter der Materialien ist daher sehr heterogen. Inhaltlich werden alle Felder der Arbeit des Hilfswerks und der Diakonie sowie angrenzende Themenbereiche berührt.
In den ersten Jahren diente die Sammlung in erster Linie dem internen Gebrauch. Auf Anfrage wurde sie für Forschungs- und Recherchezwecke zugänglich gemacht und Archivalien konnten entliehen werden. Die fachliche Nutzung nimmt in den 50er Jahren deutlich zu. 1951 erfolgte eine Neuordnung der Bibliotheksbestände. Archiv, Bildarchiv, Büchersammlung und Zeitschriftenarchiv bestanden getrennt. Nach der Fusion von Innerer Mission und Hilfswerk wurde die „Archiv“ genannte Sammlung von der Bibliothek der Hauptgeschäftsstelle im DWEKD weitergeführt.
1985 wurde dem ADW in Berlin ein umfangreicher Teil des Bestandes übergeben. Er wurde hier unter dem Namen „Allgemeine Sammlung“ unter Übernahme der Systematik des Stuttgarter Archivs von Frau Ursula Domke verzeichnet. 2001 und 2003 erfolgte die Übergabe weiterer in Stuttgart bis zu diesen Terminen gesammelter Materialien. Darüber hinaus sind einzelne Akten und Materialien, die inhaltlich sinnvoll in die Sammlung eingegliedert werden konnten, zusätzlich aufgenommen worden. Von Januar bis Dezember 2003 führte Herr Roland Wicher die im ADW in Berlin gesammelten Archivalien mit den jüngeren Sammlungsbeständen aus der Stuttgarter Hauptgeschäftsstelle des Diakonischen Werks zusammen und erstellte eine neue Klassifikation.
Im Herbst 2006 wurde die Verzeichnung um die Angaben einer Kartei ergänzt, in der die Stuttgarter Bibliothek Aufsätze und andere unselbständige Veröffentlichungen in den Mappen dieser Sammlung erfasst hatte. Diese Angaben wurden in die Darin-Vermerke der jeweiligen Verzeichnungseinheit eingetragen, ohne dass im einzelnen geprüft wurde, ob sich das ausgewiesene Dokument tatsächlich in der Mappe befindet. Da die Kartei auf die frühere Archivsignatur verweist, war die Zuordnung des Dokuments zu einer bestimmten Verzeichnungseinheit in den Fällen nicht eindeutig möglich, in denen eine ursprüngliche Mappe geteilt worden war und die alte Signatur mehrfach vorkam; in diesen Fällen erfolgte die Zuordnung nach dem Datum des Dokuments und der Laufzeit der Mappe.
Hinweise zur Benutzung des Findbuchs
Bei der Benutzung ist darauf zu achten, daß die Enthält – Vermerke in der Regel nicht spezifiziert sind. Sie dienen nur der Orientierung, und beanspruchen nicht, den Inhalt einer Akte vollständig wiederzugeben. Bei mehrbändigen Akten kann es darüber hinaus vorkommen, dass die im Vermerk genannten Gegenstände nicht in jedem einzelnen Band zu finden sind.
Die systematische Ordnung bringt es naturgemäß mit sich, daß Material zu einem Themenkomplex an verschiedenen Stellen verzeichnet sein kann. Wenn Sie sicher gehen wollen, dass Sie sämtliche Akteneinheiten zu dem von Ihnen gesuchten Stichwort gefunden haben, können Sie die Archivmitarbeitenden bitten, in der Bestandsdatenbank eine Volltextrecherche durchzuführen.
Die Klassifikationsgruppe B.9.5 wurde nicht vergeben, da auch in den alten Systematiken hier eine Lücke ist.
Quellen zur Entwicklung der Allgemeinen Sammlung
Mitteilungen aus dem Hilfswerk Nr. 4/1947, S. 64.
Mitteilungen aus dem Hilfswerk Nr. 14/1948, S. 255.
Jahresbericht des Hilfswerks der Evangelischen Kirchen in Deutschland für das Jahr 1947, Stuttgart 1948, S. 4.
Jahrbuch 1951 des Hilfswerks der Evangelischen Kirche in Deutschland, Stuttgart 1951, S. 45.
Jahrbuch 1953 des Hilfswerks der Evangelischen Kirche in Deutschland, Stuttgart 1954, S. 50.
Jahrbuch 1955 des Hilfswerks der Evangelischen Kirche in Deutschland, Stuttgart 1956, S. 29.
Jahrbuch 1956/57 des Hilfswerks der Evangelischen Kirche in Deutschland, Stuttgart 1957, S. 31f..
Jahrbuch 1957/58 der Inneren Mission und des Hilfswerks der Evangelischen Kirche in Deutschland, Stuttgart 1958, S. 81f..
Jahrbuch 1958/59 der Inneren Mission und des Hilfswerks der Evangelischen Kirche in Deutschland, Stuttgart 1959, S. 132.
Einleitung, in: Findbuch zum Bestand Zentralbüro des Hilfswerks (1945 – 1957) im Archiv des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bearb.: Johannes Michael Wischnath, Neustadt an der Aisch 1987, S. IX – XII.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.