Grundschule Vellwigstraße
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Best. 422 Schulwesen, A 23
Best. 422 Schulwesen Schulwesen
Schulwesen
2013
Enthält: - Schülerzeitschrift "Konfetti", 2013 Am 03.06.1914 erhielt die Schule den Namen Bonifatiusschule, was erneut zu zahlreichen Protesten führte, da die Schule von katholischen und evangelischen Kindern besucht wurde, der Name jedoch eher auf eine katholische Schule schließen ließ. Begründet wurde der Name damit, dass er lediglich für den christlichen Glauben stünde, jedoch nicht den "konfessionellen Frieden" stören wolle. Bonifatius sei schließlich der erste Glaubensbote für ganz Deutschland gewesen. Zunächst verbot 1914 die königliche Regierung in Arnsberg den Namen, ließ ihn aber 1917 doch zu. Im späteren Verlauf benannte man die Schule um in Luther-und-Bonifatius-Schule. Die Straße, an der die Schule liegt, hieß bis 1928 Wilhelmstraße. Möglicherweise durch Zusammenlegung von Stadtteilen o. ä. wurde die Straße umbenannt in ,Vellwigstraße', weshalb auch die Schule heute ,Grundschule Vellwigstraße' heißt. Der Name ,Vellwig' stammt von der ,Unterbauernschaft Vellwig', die zur Bauernschaft Börnig gehörte. 01.08.1968: Mit Beginn des neuen Schuljahres erfolgt die Trennung der Herner Volksschulen in Grund- und Hauptschulen. In diesem Gebäude sind trotz empfindlicher Raumnot je eine Grund- und eine Hauptschule unterzubringen. Der Leiter der bisherigen katholischen Volksschule, Herr Kaufhold, wird mit der Leitung der Grundschule betraut. Sie erhält den amtlichen Namen „Städtische Gemeinschaftsgrundschule XV an der Vellwigstraße“. Quelle: http://www.gs-vellwigstrasse.herne.de/
Herne-Sodingen
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:37 MEZ