Den Ländern steht das Wasser bis zum Hals: Etatrede zum Landeshaushalt 1972 des baden-württembergischen Finanzministers Gleichauf
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 D711030/104
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974
Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974 >> 1971 >> Oktober
09.10.1971
(O-Ton) Robert Gleichauf, CDU, Finanzminister von Baden-Württemberg: Zu allen Zeiten gingen die Anforderungen an den Haushalt über das hinaus, was an Deckungsmitteln zur Verfügung stand / Strukturelle Unterfinanzierung der Länder im Verhältnis zu ihren grundgesetzlichen Verpflichtungen und Aufgaben / Außergewöhnliche Belastungen der personal- und lohnintensiven Länderetats / Zurückhaltende Ausgabenpolitik als Beitrag zu Preis- und Währungsstabilität? / Jede soziale Wohltat fordert ihren Preis: Im Gegensatz zur Wirtschaft kann der Finanzminister höheren Personalaufwand nicht den Preisen aufschlagen / Mehr Mittel vom Bund oder Geldhahn bei sämtlichen Ausgaben zudrehen / (3'15)
Musik (3'14)
Musik (3'14)
0:08:00; 0'08
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Chronik Baden-Württemberg
Kaspar, Siegfried
Baden-Württemberg; Haushalt 1972: Personalkosten
Bund-Länder-Verhältnis
Finanzierung
Finanzpolitik
Grundgesetz; Länderaufgaben
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ