"Kein Steg - Natur genügt" - Umstrittener Aussichtssteg im Remstal
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/027 R160117/105
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/027 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2016
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2016 >> Filmdokument
23. Juni 2016
Zur Remstal-Gartenschau 2019 sollte es etwas Besonderes sein. Die Gemeinde Kernen will im Naturdenkmal "Sieben Linden" eine Aussichtsplattform bauen. Doch gegen den Remstäler "Skywalk" laufen nicht nur Naturfreunde Sturm.
Der 18 Meter lange Aussichtsteg soll zwischen Bäumen hindurchführen, die bislang den Blick ins Remstal versperren. Eine filigrane Konstruktion, umgesetzt vom Ingenieurbüro Schlaich. Und eben jener berühmte Ingenieur Jörg Schlaich, Miterbauer des Münchner Olympiadachs, ist ein Kind aus Kernen, aufgewachsen im Remstal. Mit dem Steg würde auch er geehrt werden.
Doch es regt sich Widerstand in der Bevölkerung. "Kein Steg - Natur genügt" ist die Parole von BUND, NABU und Menschen, die an diesem besonderen Ort meditative Ruhe suchen. Die Landschaft wirke für sich allein. Es sei eine Unsitte, die Natur mit immer mehr Bauwerken zu möblieren. Deshalb wollen sie jetzt das ganze Steg-Projekt per Bürgerentscheid stoppen.
Der 18 Meter lange Aussichtsteg soll zwischen Bäumen hindurchführen, die bislang den Blick ins Remstal versperren. Eine filigrane Konstruktion, umgesetzt vom Ingenieurbüro Schlaich. Und eben jener berühmte Ingenieur Jörg Schlaich, Miterbauer des Münchner Olympiadachs, ist ein Kind aus Kernen, aufgewachsen im Remstal. Mit dem Steg würde auch er geehrt werden.
Doch es regt sich Widerstand in der Bevölkerung. "Kein Steg - Natur genügt" ist die Parole von BUND, NABU und Menschen, die an diesem besonderen Ort meditative Ruhe suchen. Die Landschaft wirke für sich allein. Es sei eine Unsitte, die Natur mit immer mehr Bauwerken zu möblieren. Deshalb wollen sie jetzt das ganze Steg-Projekt per Bürgerentscheid stoppen.
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Audio-Visuelle Medien
Altenberger, Stefan; Bürgermeister
Heinisch-Klenk, Sylvia
Höchstädter, Andrea; Naturschützerin
Keil, Andreas; Ingenieur
Kögel, Eberhard; Kommunalpolitiker
Silber, Martin
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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