Manuskripte anderer Autoren
Vollständigen Titel anzeigen
1031 Prof. Dr. Helmut Arntzen, 1031/284
1031 Prof. Dr. Helmut Arntzen Prof. Dr. Helmut Arntzen
Prof. Dr. Helmut Arntzen >> 06. Sammlungen
1957, 1974
Enthält: - Rundfunkmanuskript "Offenbarung oder autonome Vernunft", Gespräch zwischen Th. W. Adorno und Eugen Kogon, moderiert von Walter Dirks, Diskussion in der Universität Münster am 3.4.1957, Sendung am 20.11.1957 im WDR, Ts., 45 S.; - Vorlesung Karl Pestalozzi "Literatur- und Sprachauffassungen im 16. Jahrhundert", Universität Basel, SS 1974, Ts., 107 S., Literaturhinweise
Archivale
Wasserzeichen: nein
Walter Dirks gab gemeinsam mit Eugen Kogon und Clemens Münster ab 1946 die "Frankfurter Hefte" heraus; von 1956 bis 1967 leitete er die Kulturabteilung des WDR in Köln. Karl Pestalozzi war wie H. A. von 1959 bis 1968 Assistent bei Wilhelm Emrich an der FU Berlin, wo er sich 1968 habilitierte; von 1968 bis 1999 lehrte er an der Universität Basel.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:13 MEZ