44/121,8 [Nr. 590,1-2]: 1752 Juli 31 Kaufbrief
Vollständigen Titel anzeigen
UAT 44/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III) >> Kaufbriefe, Gültbriefe, Lagerbücher (1570-1780) >> Kaufbriefe (1580-1780) >> Kaufbriefe, Fasz. IX: Nr. 577-636
Enthält: Verkäufer: Barbara, Witwe des Johannes Christoph Lipp, Bürger und Schuhmacher zu Tübingen, jetzt Ehefrau des Johann David Kurtz, Bürger und Tuchmacher geb. Matthes (mit Beistand ihres gen. Ehemannes David Kurtz) und Johann Christoph Lipp, "Ihr Bruder", Bürger und Schuhmacher, ledig und volljährig; Käufer: Johann Ehrenreich Hahn, civis acad. und Buchbinder zu Tübingen; Kaufobjekt: 1/2 Behausung; Lage: am Wiener Gäßle, das ganze Haus liegt: "zwischen Dietrich Meyer, Weißgerber, und der gemeinen Gasse, auch vorne auf die Gasse und hinten an Christian Meyer, Weißgerber, stoßend"; Lasten: 21 x 4 h in den Spital zu Tübingen; Kaufpreis: 300 fl; Zahlungsweise: 150 fl bar, den Rest von 150 fl in jährlichen Raten von 10 fl, beginnend Georgi 1753 endend Georgi 1767; Bemerkungen: Den Weinkauf von 3 fl übernehmen beide Teile. Genaue Beschreibung des verkauften Hausteiles. Die andere Haushälfte besitzen die Witwe und die Erben des Friedrich Fuß, Knopfmacher.
Akte
Hahn, Johann Georg Ehrenreich [sen.] (um 1694-1727)
Kaufbriefe, Fasz. IX: Nr. 577-636
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bc Verwaltungsorgane (Universitätsverwaltung) (Tektonik)
- Bc 2 Universitätssekretariat (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur (15.-19. Jh.) (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III) (Bestand)
- Kaufbriefe, Gültbriefe, Lagerbücher (1570-1780) (Gliederung)
- Kaufbriefe (1580-1780) (Gliederung)
- Kaufbriefe, Fasz. IX: Nr. 577-636 (Archivale)