Notarielle Bekundung der eingehenden stürmischen in ein Handgemenge ausartenden Verhandlungen zwischen Arnold v. Virmunden, Domherrn zu Münster und Paderborn, Namens seiner Brüder, Söhne Johanns v. V., welche in ihrer Jugend in Italien, Frankreich und sonst in Herren Diensten waren, im Gefolge des im August durch Joh. v. Benscher, Alhart v. Hoirde und Christoffer vom Hagen vereinbarten Abschieds mit ihrer Base Anna v. Virmunden, nunmehr Gräfin zu Walldegk (erwähnt werden ihre Großmutter die Frau v. Benschen und deren Schwester die Freitagsche). Es handelt sich um den Streit mit Ludwig v. Sain, Grafen zu Witgenstein, wegen der Gerechtigkeit der Grafschaft Zuschena. Erwähnt werden u.a. Dierrich v. der Burgh und Philipss v. Cantstein; der streitenden + Vetter Drost Herm. v. Virmunden und dessen Vater Philips v. Virmunden, Lucas Pathschied v. Wolfellbutte, Henrich Grothe, Braunschweiger Marschall, Diderich Frietagh, Diderich v. Mela, Amtmann des Grafen Philips d. ä., Grafen und Herren zu Waldegk; die Tante der Streitenden Clara v. Virmunden, Priorin zu Saren, Margarethe Klencke. Zeugen: Arndt Stollte, Richterzu Sandebecke, Franss Vollmer v. Boich(en) und M. Herm. Schnider im Dorf Nordenbeck wohnhaft, sowie 16 reisige Knechte.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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