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Bischofswahlen und Stiftsadministration vor der Coadjutorie des Jungherzogs Johann Wilhelm von Kleve, Bd. 1
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Enthaeltvermerke: Enthält: fol. 1ff.: Maßnahmen gegen entlassene Söldner und "Straßenschänder" vor Wesel, Ringenberg und Isselburg, 1516 fol. 10ff.: Beilegung eines Grenzkonflikts zwischen Münster und Mark wegen der Heidemühle an der Lippe bei Hamm durch Vermittlung des Grafen Johann von Holstein und Schaumburg, Herr zu Gemen, 1516 fol. 29ff.: Wahl des Wilhelm van Ketteler zum Bischof von Münster, 1553 fol. 43ff.: Eidesleistung des neuen Bischofs, 1556 fol. 79: Verabredung einer Tagfahrt zu Horstmar, 1560 fol. 46ff.: Wahl des Johann von Hoya zum Bischof von Münster nach Resignation des Bernhard van Raesfeld, 1564 fol. 59: Einladung des Kammermeisters Wilhelm van Ketteler zu einer Tagfahrt zu Marienfeld, 26. Okt. 1564) fol. 65: Entbietung des Hofmeisters Wilhelm van Nienhove gen. Ley, des Amtmanns zu Goch Franz van Loe, Herr zu Wissen, des Amtmanns zu Liemers, Heinrich van der Recke, und des Marschalls und Amtmanns zu Unna, Dietrich van der Recke, zu einer Tagfahrt nach Münster, 28. Okt. 1564 fol. 107: Projekt eines Bündnisses zwischen Kleve und Münster, 13. Jan. 1565 fol. 111: Projekt einer klevischen Administration des Stifts Münster, 12. 8. 1566 fol. 115: Entbietung des Marschalls und Amtmanns zu Kranenburg, Arndt van Wachtendonk, zu einer Tagfahrt nach Ahaus, 19. Aug. 1566 fol. 134: Zustimmung des Kaisers zur weltlichen Verwaltung des Stifts Münster durch das Domkapitel auf ein Jahr nach dem Tode eines Bischofs, 28. Sept. 1568
Sachakte
Bei den Enthält-Vermerken der Nrn. 479-482 handelt es sich um die Zusammenfassung der von Archivrat Ludwig Keller ca. 1890 angefertigten Einzelblattverzeichnung der Akten Kleve-Märkische Regierung, Landessachen, Nr. 479-482; vgl. Kellers "Spezialverzeichnis", eingeheftet in Findbuch A 351/2, S. 132-140, 144-181, 192-203; dazu seine Publikation: Die Gegenreformation in Westfalen und am Niederrhein. Aktenstücke und Erläuterungen, zusammengestellt von Ludwig Keller, 1. Teil: 1555-1585, Leipzig 1881.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.