Wolter ingen Smitten, Richter, Johan vander Masen und Derick Helliken, Schöffen zu Goch, Johan vander Hatert, Richter zu Weeze, und die Schöffen von Weeze bekunden, dass Herman van Hertevelt und seine Ehefrau Hilleken eine Erbrente von 20 kurfürstlichen oberländischen rheinischen Goldgulden, jährlich fällig auf Martini (11.11.), zahlbar aus allen Gütern, die Veräußerer und ihre 2 Erben im Schöffentum Goch und im Gericht Weeze haben und aus ihrem Hof am Kirchhof zu Wemdt (Wemb) im Gericht Weeze, genannt Ghyskens Gut an den Priester Gerit Greyff übertragen haben und Wärschaft leisten. Die Rente ist zu liefern nach Goch oder Xanten oder in die Kirche, die der Inhaber bestimmt. Hermann van Hertevelt, Henrick van Dairt, Ewert Lyffger und Johan van Berenbroick, Henrix Sohn, versprechen Einlager zu Pferde zu Goch in zugewiesener Herberge. Bei Verzug ist eine Buße von 1/4 rheinischer Gulden zu zahlen. Der Gläubiger darf sich durch Leihe bei Juden oder Lombarden schadlos halten (wynnen the Joeden off the Lombarden schaden off tot soe gelycken schaden an kerstenluden) und hat das Recht der Pfändung durch Gerichtsboten und des Pfandverkaufs. Wiederkaufsrecht für 400 rheinische Goldgulden bzw. 100 rheinische Gulden pro 5 rheinische Gulden Rente wird vorbehalten. Siegelankündigung der Richter von Goch und Weeze, der Gocher Schöffen und Weezer Schöffensiegel. Gegeven...up sunte Lambertzdach episcopi.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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