Berufung gegen ein Beiurteil, das die Eröffnung eines Verfahrens und die Beantwortung von Klagepunkten durch die Appellanten anordnete. Sie bestreiten vor dem RKG die Zuständigkeit der Vorinstanz und verweisen auf ihre reichsimmediate Stellung. Eine 1665 erfolgte Verschreibung des Grafen Arnold von Huyn, Geleen und Amstenrade (Ambsterath, Amsterode), Freiherrn zu Wachtendonk, über eine Rente von 100 Rtl. für Graf Alexander von Velen zu Raesfeld, einen Hofkriegsrat und Generalfeldmarschall, wird von ihnen nicht als Hypothek anerkannt.
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Berufung gegen ein Beiurteil, das die Eröffnung eines Verfahrens und die Beantwortung von Klagepunkten durch die Appellanten anordnete. Sie bestreiten vor dem RKG die Zuständigkeit der Vorinstanz und verweisen auf ihre reichsimmediate Stellung. Eine 1665 erfolgte Verschreibung des Grafen Arnold von Huyn, Geleen und Amstenrade (Ambsterath, Amsterode), Freiherrn zu Wachtendonk, über eine Rente von 100 Rtl. für Graf Alexander von Velen zu Raesfeld, einen Hofkriegsrat und Generalfeldmarschall, wird von ihnen nicht als Hypothek anerkannt.
AA 0627, 6374 - Nachtrag 93
AA 0627 Reichskammergericht (AA 0627), Teil IX: U-Z; Nachträge; Abgaben
Reichskammergericht (AA 0627), Teil IX: U-Z; Nachträge; Abgaben >> 6. Nachträge
1675 (1665 - 1675 )
Enthaeltvermerke: Kläger: Karl Dietrich Otto von Salm, Wildgraf zu Dhaun und Kyrburg, Rheingraf zu Stein, Herr zu Anholt, und Konsorten: die Brüder Heinrich Wilhelm von und zu Leerodt als Vater und Johann Arnold von Leerodt als Vormund von Godefrida, Anna, Maria, Dorothea und Charlotte von Salm, (bei der Vorinstanz Grafvon Huyn zu Amstenrade) Beklagter: Grafen von Velen zu Megen Prokuratoren (Kl.): Lic. Johann Konrad Albrecht (1675) Prozeßart: Appellationis Instanzen: 1. Jül.-berg. Hofgericht zu Düsseldorf (? - 1674) - 2. RKG 1675 (1665 - 675 ) Beweismittel: Auszug aus der Prozeßordnung des jül.-berg. Hofgerichts, 1675 (10). Beschreibung: 14 Bl., lose, Q 4, Q 14 - 16, 22 - 23, 26 - 28, prod. 3. 1. - 29. 9. 1675; kein Protokoll vorhanden.
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:35 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.4. Reichsbehörden (Tektonik)
- 1.4.1. Reichskammergericht (Tektonik)
- Reichskammergericht AA 0627 (Tektonik)
- Reichskammergericht (AA 0627), Teil IX: U-Z; Nachträge; Abgaben (Bestand)
- 6. Nachträge (Gliederung)