Der Propst Caspar von Schorlemer, die Frau Maria Schungels, die Subpriorin Anna Schade, die Kellnerin Elske Vagtes, die Küsterin Gilberg Fridags und der Konvent des Gotteshauses Oelinghausen (Oelinckhussen) verkaufen dem Gossen Michels, Bürgermeister zu Soest (Sost), eine Rente von 24 Talern aus ihrem Hofe zu Weslarn (Weßleren), genannt Heinemans Hof, den jetzt Herman Wulfs bebaut. Der Hof ist unbelastet mit Ausnahme einer Rente von 18 Talern, die Gossen bereits aus dem Hofe bezieht. Die Rente ist jährlich am St. Gallen-Tag [16. Oktober] zu entrichten. Die Verkäufer haben das Recht, die Rente jährlich zum St. Gallen-Tag bzw. bis 14 Tage danach mit 400 Silbertalern abzulösen. Zum Bürgen setzen sie ein Meister Wilhem Haverkamp (Hauer-), Notar und Bürger zu Soest. Ankündigung des Propsteisiegels, Siegelbitte an Hinrich Sluter, weltlicher Richter zu Soest. Zeugen: Adrian Slomer und Jorgen Velherinck, beide Bürger zu Soest.
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Der Propst Caspar von Schorlemer, die Frau Maria Schungels, die Subpriorin Anna Schade, die Kellnerin Elske Vagtes, die Küsterin Gilberg Fridags und der Konvent des Gotteshauses Oelinghausen (Oelinckhussen) verkaufen dem Gossen Michels, Bürgermeister zu Soest (Sost), eine Rente von 24 Talern aus ihrem Hofe zu Weslarn (Weßleren), genannt Heinemans Hof, den jetzt Herman Wulfs bebaut. Der Hof ist unbelastet mit Ausnahme einer Rente von 18 Talern, die Gossen bereits aus dem Hofe bezieht. Die Rente ist jährlich am St. Gallen-Tag [16. Oktober] zu entrichten. Die Verkäufer haben das Recht, die Rente jährlich zum St. Gallen-Tag bzw. bis 14 Tage danach mit 400 Silbertalern abzulösen. Zum Bürgen setzen sie ein Meister Wilhem Haverkamp (Hauer-), Notar und Bürger zu Soest. Ankündigung des Propsteisiegels, Siegelbitte an Hinrich Sluter, weltlicher Richter zu Soest. Zeugen: Adrian Slomer und Jorgen Velherinck, beide Bürger zu Soest.
Nachtrag A Nr. 6
A 118u Kloster Oelinghausen - Urkunden
Kloster Oelinghausen - Urkunden >> 13. 1551 bis 1600
1566 Oktober 16
Vermerke: Ausf., Perg., deutsch, Siegel des Propstes anhängend, das des Richters ab, Urkunde durch Einschneiden ungültig gemacht
Urkunde
Digitalisat vorhanden: Original für die Nutzung gesperrt. Digitalisat vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:41 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Oelinghausen (Tektonik)
- Kloster Oelinghausen / Urkunden (Bestand)
- 13. 1551 bis 1600 (Gliederung)