URKUNDE. 07. September 1362. Erzbischof Gerlach von Mainz setzt fest, dass in Treysa vier Altaristenstellen geschaffen werden sollen. Das Präsentationsrecht wird Otto und Gottfried von Ziegenhain verliehen. Pergament, latein, vier Siegel z.T. beschädigt. Juni 1399. Engelbert von Ziegenhain räumt dem Ortspfarrer und den Schöffen von Treysa das Vorschlagsrecht für den Altar des Apostels Johannes ein. Pergament, latein, ein Siegel
Vollständigen Titel anzeigen
URKUNDE. 07. September 1362. Erzbischof Gerlach von Mainz setzt fest, dass in Treysa vier Altaristenstellen geschaffen werden sollen. Das Präsentationsrecht wird Otto und Gottfried von Ziegenhain verliehen. Pergament, latein, vier Siegel z.T. beschädigt. Juni 1399. Engelbert von Ziegenhain räumt dem Ortspfarrer und den Schöffen von Treysa das Vorschlagsrecht für den Altar des Apostels Johannes ein. Pergament, latein, ein Siegel
E 1 Treysa, 571
E 1 Treysa Pfarrarchiv Treysa
Pfarrarchiv Treysa >> 102 Patronatssachen
1362; 1399
Archivale
Gerlach von Mainz (Erzbischof)
Ziegenhain, Engelbert von (Graf)
Ziegenhain, Gottfried von (Graf)
Ziegenhain, Otto von (Graf, Kanoniker)
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 08:00 MEZ