Urteilsbegründungen der Assessoren am Tribunal
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0069
LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal
Wismarer Tribunal >> 02. Relationen
01.01.1763-31.03.1763
Lieutenant Ernst Ludwig von Platen contra den Anwalt Fisci. - des königlichen Pfandträgers zu Treuen, Bamberg, contra den Pensionär Ahrens. - Lieutenant von Bergelasen zu Clotzow contra Martin Bogislaff Ahrens zu Lehmhagen. - Anwalt Ehrenfried Hinrich Richter, nomine der Franckenthalschen creditorum contra den Lieutenant Johann Nicolaus und Johann Hichrich von Gagern. - Johann Adolph von Bohlen zu Reetz, in Vollmacht des Obristen Moritz Anton von Gagern und des Kapitäns Ernst Bogislaff von Gagern contra den Lieutenant Johann Nicolaus von Gagern zu Moisselbritz. - Diakon Braun zu Grimmen contra den Praepositum daselbst, Mag. Brunst. - Brandweinbrenner Johann School in Wolgast contra Catharina Löpers. - Kapitän von Sodenstern zu Carnin contra den Altermann Hagemeister zu Oldendorf. - Hauptmann Philipp Baltzer von Normann auf Liddow contra Christoph Gottlieb von Usedom zur Zirmoisel Hieronymus Christian Ungnade contra den Ratskellermeister Johann Michael Stein. - königlicher preußl. Domainenrat Krausen, curatoris nomine des Grafen von Eickstedt-Peterwald contra den Doctorem und Syndicum Haselberg, Mandatarium der gräflichen Küssowschen Verlassenschaft Pensionär Biederstädt zu Bandelwitz contra den verordneten Patronum und Provisores der St. Marienkirche zu Stralsund. - Johann Carl Carnitus contra den Anwalt Fisci S. R. Tribunalis, als Procuratorem et Actorem Regium. - Kammerherr Baron von Schoultz und von Bohlen zu Bohlendorff, als verordnete Vormünder für des Majors von der Lancken auf Lanckensburg nachgelassene Witwe, contra den Major und Ritter Carl Friedrich von Rööck; wie auch des Majors Philipp von der Lancken Witwe contra den Major von Rööck
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
12.04.2025, 07:59 MESZ
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