Belege zur Nachlassregulierung von Rudolph Benno von Römer (+ 18. Nov. 1871) auf Löthain und Neumark
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30728 Grundherrschaft Neumark, Nr. 482 (Zu benutzen im Staatsarchiv Chemnitz)
Registratursignatur: D. XXII
30728 Grundherrschaft Neumark
30728 Grundherrschaft Neumark >> 4. Familie von Römer >> 4.01. Verwandtschaftsverhältnisse sowie Nachlass- und Vormundschaftsangelegenheiten
1871 - 1872, 1886 - 1888
Enthält u.a.: Auszug aus den Grund- und Hypothekenbüchern für Löthain und Neumark (1872).- Schätzung der in der Wohnung Kleine Brüdergasse 10 in Dresden und auf dem Rittergut Neumark hinterlassenen Gegenstände sowie der in den Kellern lagernden Weine (1872).- Schätzung des Inventars des Rittergutes Löthain sowie des Römerischen Weinbergs (1872).- Handwerkerrechnungen für den Langbau des Rittergutes Neumark (1886/87).- Hauungsplan sowie Klassentabelle des Rittergutswaldes Neumark (1888).- Pachtrechnung des Rittergutes Neumark (1871/72).- Begräbnis- und Trauerfeierkosten.- Auflösung der Bibliothek mit Büchertransport in die Kgl. Universitätsbibliothek und Bibliothek des Kgl. Botanischen Gartens Leipzig.
Rittergut Neumark
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:19 MEZ