Herman Ubelgun Richter zu Hattingen immittiert Georg Schell zu Rechen in das Gut in der Beck zu Sprockhovell, nachdem es abgeschätzt worden ist von Kurt zum Sevelenbergh, Peter Kleinenbergh, Georg auf dem obersten Berg, Heinrich Brochhauß, Melchior auf der Burgh, Laurentz zu Dieffhausen u. Kurt an den Westeneicken auf 45 rG(?) wegen Schells Forderungen an die Witwe Margarethe Beckmann. Standgenossen: Wilhelm von Gertten Gerichtsfrone, Dietrich Uleinck, Kurt Sevelenbergh, Hermann Dhenen. Unterschrift des Gerichtschreibers Heinrich Nalman.
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Herman Ubelgun Richter zu Hattingen immittiert Georg Schell zu Rechen in das Gut in der Beck zu Sprockhovell, nachdem es abgeschätzt worden ist von Kurt zum Sevelenbergh, Peter Kleinenbergh, Georg auf dem obersten Berg, Heinrich Brochhauß, Melchior auf der Burgh, Laurentz zu Dieffhausen u. Kurt an den Westeneicken auf 45 rG(?) wegen Schells Forderungen an die Witwe Margarethe Beckmann. Standgenossen: Wilhelm von Gertten Gerichtsfrone, Dietrich Uleinck, Kurt Sevelenbergh, Hermann Dhenen. Unterschrift des Gerichtschreibers Heinrich Nalman.
U 188u, 242
U 188u Haus Rechen (Dep.) - Urkunden
Haus Rechen (Dep.) - Urkunden >> 1. Urkunden
27.9.1590
Hauptmann von Schell bzw. Rechtsnachfolger
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:14 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) (Tektonik)
- 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe (Tektonik)
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- Haus Rechen (Dep.) / Urkunden (Bestand)
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