Auf dem Kamp (1815: Nr. 119 1/2 u. 120)
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Kl - 016
Kleine Erwerbungen
Kleine Erwerbungen >> 10. Grundstücks-, Miet- und Gebäudeangelegenheiten
1769 - 1823
Enthält: Gartentausch auf'm Kämpgen zum Bau eines Gebäudes zwischen Catharina Lang, Witwe von Clemens von Hahn, und Elisabeth Peters/ Wilhelm Einsberg, 1769; Witwe Einsberg teilt ihr Erbe Auf'm Kämpgen zwischen ihren Kindern Johann Abraham Jörres und Johann Conrad Römer, 1781; Eheleute Johann Wilhelm Gernler und Johann Catharina Krebs setzen als Pfand für Darlehen ihr Haus auf'm Kamp und Krebs Haus auf dem Wall an der Kamper Pforte, 1784 (Schöffenurkunde); Eheleute Abraham Jörres und Anna Catharina Tückmantel verkaufen an Daniel Tückmantel ein Haus auf'm Kämpgen, 1804; Gartentausch zwischen Spezereiwarenhändler Wilhelm Jacob Stricker: Garten an der Bockerstraße und Daniel Tückmantel: Garten oberm Siepen, 1818; Bestellung des Messerarbeiters und Wirtes Peter Gottfried Meis zum Lotterieeinnehmer (Kaution: seine Häuser auf'm Kamp Nr. 119 1/2 und 120), 1815; Meis: Konfirmationsschein, 1828, und Militärpapiere, 1851f.
Archivale
Darin: Schöffen-Lacksiegel, 1784
Lang, Catharina
Hahn, Clemens von
Peters, Elisabeth
Einsberg, Wilhelm
Jörres, Johann Abraham
Römer, Johann Conrad
Gernler, Johann Wilhelm
Krebs, Johanna Catharina
Jörres, Abraham
Tückmantel, Anna Catharina
Tückmantel, Daniel
Meis, Peter Gottfried
Militär
Siegel
Gastwirt
Messermacher
Schöffenurkunde
Lotterieeinnehmer
Konfirmation
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:14 MEZ