Bergrevier Naumburg (Bestand)
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F 81 (Benutzungsort: Wernigerode)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 07. Wirtschaft (mit Bergbehörden bis 1990 und Bankwesen) >> 07.01. Bergbau >> 07.01.02. Vorgängerbehörden und nachgeordnete Behörden des Oberbergamts Halle
1857 - 1948
Findhilfsmittel: Findbuch von 1955 (online recherchierbar)
Registraturbildner: Das Bergrevier Naumburg wurde am 14. August 1906 gebildet und existierte bis zur Auflösung des Oberbergamtes Halle und seiner nachgeordneten Behörden im Jahre 1946. Der Verwaltungssitz war Naumburg.
Räumlich umfasste das Bergrevier Naumburg innerhalb der preußischen Provinz Sachsen vom Regierungsbezirk Erfurt die Kreise Schleusingen, Land- und Stadtkreis Erfurt, Langensalza und Weißensee, vom Regierungsbezirk Merseburg die Kreise Eckartsberga, Naumburg und den Südwestteil des Kreises Querfurt sowie den Nordteil des Kreises Weißenfels.
Zum Bergrevier Naumburg gehörten im Jahre 1906 27 (ab 1926=33) Braunkohlenbergwerke (u.a. in Deuben, Wildschütz, Gröben und Großkayna), 2 Eisenerzbergwerke, 3 Salzbergwerke und die Salinen Erfurt und Dürrenberg.
Bestandsinformationen: Der Bestand wurde im Jahre 1955 geordnet sowie verzeichnet und das vorliegende Findbuch erstellt.
Im Zuge der Bestandsbearbeitung des Anhangs des Oberbergamtes Halle konnten einige Archivalien der Provenienz Bergrevier Naumburg ermittelt werden, die in den vorliegenden Bestand eingearbeitet wurden.
Die Retrokonversion des Findbuches erfolgte im Oktober 2010, dessen Korrekturlesung im Jahre 2014. Gleichzeitig wurde die Registraturbildner- und Bestandsinformation erstellt.
Registraturbildner: Das Bergrevier Naumburg wurde am 14. August 1906 gebildet und existierte bis zur Auflösung des Oberbergamtes Halle und seiner nachgeordneten Behörden im Jahre 1946. Der Verwaltungssitz war Naumburg.
Räumlich umfasste das Bergrevier Naumburg innerhalb der preußischen Provinz Sachsen vom Regierungsbezirk Erfurt die Kreise Schleusingen, Land- und Stadtkreis Erfurt, Langensalza und Weißensee, vom Regierungsbezirk Merseburg die Kreise Eckartsberga, Naumburg und den Südwestteil des Kreises Querfurt sowie den Nordteil des Kreises Weißenfels.
Zum Bergrevier Naumburg gehörten im Jahre 1906 27 (ab 1926=33) Braunkohlenbergwerke (u.a. in Deuben, Wildschütz, Gröben und Großkayna), 2 Eisenerzbergwerke, 3 Salzbergwerke und die Salinen Erfurt und Dürrenberg.
Bestandsinformationen: Der Bestand wurde im Jahre 1955 geordnet sowie verzeichnet und das vorliegende Findbuch erstellt.
Im Zuge der Bestandsbearbeitung des Anhangs des Oberbergamtes Halle konnten einige Archivalien der Provenienz Bergrevier Naumburg ermittelt werden, die in den vorliegenden Bestand eingearbeitet wurden.
Die Retrokonversion des Findbuches erfolgte im Oktober 2010, dessen Korrekturlesung im Jahre 2014. Gleichzeitig wurde die Registraturbildner- und Bestandsinformation erstellt.
Laufmeter: 14.2
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ