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Verschiedene Streitigkeiten zwischen dem Landrentmeister
Martin Hempel und dem Landschafts-Obereinnehmer Gabriel
Höpfer
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Enthält: Memoriale des Landrentmeisters, Berichte der Parteien und der bremischen Landstände, Protokolle und Regierungsverfügungen, Korrespondenz zwischen Hempel und dem Präsidenten Schweder Dietrich Kleihe, Kommissionsberichte in den Streitsachen wegen Rechnungslegung, Assignationen, vorenthaltener Kontributions- Fortifikations- und Tribunalsgelder, auch wegen Liquidationen und Forderungen der verwitweten Gräfin Helena von Brandenstein (mit Anlagen: Abrechnungen und Verzeichnisse); einige Schreiben des Tribunals wegen verzögerter Justiz, Übergabe und Rücksendung der Akten und Klärung der Streitsachen vor Ort, mit beigefügten Gesuchen Hempels und der bremischen Landstände, auch Tribunalsmandat wegen Eintreibung der Tribunalsgelder; nachfolgende Verhandlungsprotokolle; Tribunalsurteile in der Appellationssache Hempels gegen Höpfer wegen Beleidigungen vom 5. Juli, 19. und 22. Oktober 1669; Erklärungen Hempels und Höpfers vom Dezember 1669 und August 1670 (mit Anlagen); Regierungsbericht an das Tribunal vom 12. Januar 1670; Tribunalsschreiben an die Regierung vom 23. Januar 1671 wegen Stellungnahme zum Stand der Güteverhandlungen; Kommissionserteilung der Regierung an den Kanzler Martin Böckel und den Regierungsrat Sven Straussberg vom 2. Juni 1671 zu Güteverhandlungen mit den Parteien
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1663
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1663
Kontribution, Bremen-Verden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.